Mittwoch, 31. Dezember 2014

2015, du kannst kommen!

2014. Für mich ein Jahr voller schöner Neuigkeiten, Freude, atemberaubender Momente, absoluter Highlights und Wunder!

Voller Dankbarkeit blicke ich auf 365 (überwiegend) wunderschöne Tage zurück. Und frage mich, ob dieses Jahr eigentlich noch getopt werden kann!?

Ich freue mich jedenfalls auf das kommende Jahr und bin gespannt, was es für mich/uns bereit hält.

Euch allen wünsche ich glückliche Ereignisse, positive Gedanken und dass sich eure Herzenswünsche erfüllen mögen!


Feiert schön, lasst die Korken knallen und genießt die Nacht!

Oder macht es wie ich und mummelt euch in eine warme Decke ein und macht es euch mit einem alkoholfreien Bier auf der Couch gemütlich. Mein Mann ist schon in Land der Träume und schnarcht mir ein Liedchen vor :-)

Sonntag, 28. Dezember 2014

Und da war Weihnachten schon wieder vorbei...

Ich hoffe ihr da draußen hattet auch schöne Festtage. Wir haben diese bei unseren Familien verbracht und sie sehr genossen. Fabian hat recht gut mitgemacht. Sogar als es an manchen Abenden etwas später wurde...

Heute erwarteten uns Zuhause ca. 30cm Schnee. Auf die könnte ich ehrlich gesagt verzichten! Wenn der blöde Winter doch nur schon vorbei wäre! Ich hasse ihn. Die Schneeschaufel hat sich wohl das Gleiche gedacht und zerbrach nach der halben Hoffläche in zwei Teile. Super... Aber der liebe Nachbar hat zum Glück ausgeholfen.

Silvester verbringen wir übrigens alleine Zuhause. Wir werden was Leckeres zu Essen machen und der guten Couch und dem Fernseher ein bisschen Gesellschaft leisten.


So. Und jetzt muss ich mir mal eine To-Do-Liste schreiben. Irgendwie habe ich 1001 Dinge im Kopf, die ich erledigen möchte/müsste. Kennt ihr das? In meinem Kopf schwirren jeder Menge Aufgaben umher aber ich bekomme gerade nichts davon auf die Reihe.
Ich muss mir mal einen Überblick verschaffen und hoffe, ich kann den ein oder anderen Punkt in den nächsten Tagen abhaken. Wenn das Kind gerade schläft. Oder sich mal KURZ alleine beschäftigt.
Hinter "Blogs lesen und Post schreiben" kann ich ja jetzt schon mal einen Haken machen.




Sonntag, 21. Dezember 2014

Schlag auf Schlag

Wir staunen, in welcher Geschwindigkeit der keine Mann derzeit Fortschritte macht. Vor ca. einer Woche hatte er sich ja zum ersten Mal auf den Bauch gedreht. Heute ging das Ganze zum ersten Mal auch wieder rückwärts, sprich vom Bauch auf den Rücken. Man muss jetzt echt tierisch aufpassen, wo man ihn hinlegt. Ich hatte ihn während dem Backen auf den Spielteppich in die Küche gelegt. Und -schwupps- drehte sich der Wurm ein paar Mal und knallte fast gegen den Küchenschrank. Zum Glück nur FAST...

Er ist so ein neugieriges Baby, will am liebsten überall miteinbezogen werden und verlangt sehr viel Aufmerksamkeit. Alleine beschäftigt er sich immer nur wenige Minuten. Mit Haushalt und allem drum herum mache ich des Öfteren einen Spagat. 

Beim Wickeln ist seine neue Lieblingsbeschäftigung, sich den Fuß in den Mund zu stecken. Das Windeln wechseln wird so immer schwieriger. Auch weil er sich währenddessen die ganze Zeit drehen möchte. Das ist schon ulkig :-)

In den letzten Tagen schaute er uns außerdem immer ganz neugierig beim Essen zu. So auch heute wieder. Er versuchte ständig nach der Gabel zu grabschen und sperrte dabei seinen Mund auf. Ok, dachten wir, ein guter Zeitpunkt, ihm einen Brei anzubieten. Der Möhrenbrei war schnell gekocht und wir waren echt gespannt. Das ist für Eltern schon ein ganz besonderer Moment, finde ich! Wir lachten, als der Kleine ganz selbstverständlich einige Löffel des Breies mampfte. Es hat ihm sichtlich geschmeckt.

Die Töne, die er inzwischen von sich gibt, bringen uns auch regelmäßig zum Lachen. Das ist so goldig. Und wenn er laut lacht, schmelze ich sowieso dahin. Dann ist es um mich geschehen!

Ich bin einfach überglücklich. Manchmal möchte ich am liebsten die Welt anhalten und die Momente einfach nur genießen und in mich aufsaugen. Die Zeit vergeht so schnell. Mein kleines Baby ist kein kleines Baby mehr, sondern auf dem besten Weg, ein Kleinkind zu werden.




Donnerstag, 18. Dezember 2014

Dein Lachen...

...ist das Schönste, was ich jemals in meinem Leben gehört habe!!! Mein kleiner Schatz, dein Lachen macht mich süchtig und ich will es wieder und wieder und wieder hören!

Ich bin so dankbar, dass es dich gibt!  Und ich bin dankbar, dass ich deine Mama sein darf!

Ich hab dich sehr, sehr lieb, Fabian!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Neues vom Schlumpf

Nochmal zum Thema wie-bringe-ich-mein-Kind-dazu-durchzuschlafen: Wir haben das vorerst auf Eis gelegt. Ich hatte zwischenzeitlich versucht, 3 Nächte lang möglichst nicht zu stillen und den kleinen Mann stattdessen anders zu beruhigen. Das war echt anstrengend und gebracht hat es ehrlich gesagt nichts. Nur dicke Augenringe.

Also machen wir erst Mal weiter wie bisher. Wenn der Kleine wach wird, lege ich ihn an und wir schlafen friedlich weiter. In manchen Nächten stille ich nur ein einziges mal, in anderen Nächten bis zu vier mal...aber das ist ok so.

Am kommenden Wochenende legen wir los mit dem Kinderzimmer. Heißt also, das bisherige Ankleidezimmer wird umfunktioniert. Die neuen Kleiderschränke sind schon geliefert worden und warten darauf, aufgebaut zu werden.
Und wenn Fabian dann ein eigenes Zimmer hat, wird es sowieso spannend, wie er dort in seinem eigenen Bettchen schläft. Wir dürfen gespannt sein...


Ansonsten freue ich mich sehr darüber, dass er seit fast 2 Wochen plötzlich freiwillig in den Kinderwagen liegt! Einfach so! Ich hatte es eine Zeit lang nicht mehr versucht und eines Tages lies er sich tatsächlich ohne Gebrüll hineinlegen und schlief dann sofort ein. Seither liegt er jeden Tag im Kinderwagen und wenn er nicht schläft, schaut er zufrieden in der Gegend umher. Mein Rücken dankt es ihm sehr!


Seit Samstag kann sich der kleine Mann außerdem alleine auf den Bauch drehen. Und dann ist er stolz wie Bolle. Und die Mama auch. Und der Papa auch :-)


Und dann gibt es noch etwas Neues. Wir haben uns entschieden, Baby-wed-leaning zu machen. Wir drücken Fabian jetzt immer mal wieder ein Stück Apfel, Banane oder Brot in die Hand. Das findet er total toll und er lutscht wie verrückt an den Lebensmitteln herum. Ich habe vor, noch eine ganze Weile weiter zu stillen. Und ich finde, das ist eine gute Methode, ihn ganz langsam an feste Nahrung heranzuführen.


Ihr Lieben, ich wünsche euch eine tolle Restwoche. Hoffentlich ohne Weihnachtsstress!


Dienstag, 9. Dezember 2014

Und der Wäscheberg wächst

Also das mit der Flasche am Abend haben wir uns erst Mal wieder aus dem Kopf geschlagen. Meine Angst ist zu groß, dass die der Grund war für unser darauf folgendes nächtliches Desaster. (Oder vielleicht auch die Kombination von Fencheltee, Muttermilch und Flasche?) Jedenfalls brauche ich das nicht noch einmal...erst durch ein seltsames Husten des Babys geweckt zu werden, und dann kauert sich das kleine Wesen kurz zusammen um sich im Anschluss im hohen Bogen zu übergeben! Die KOMPLETTE Mahlzeit kam schubweise in einem großen Strahl aus ihm heraus.

Da saß ich, schockiert, mit offenem Mund, meinem kotzenden Baby in den Händen und versuchte, die Sauerei so klein als möglich zu halten. Es landete alles auf seinem Schlafsack, im Beistellbettchen und auf mir. Und übrigens riecht Milch, die vor 3 Stunden getrunken wurde, nicht mehr so neutral wie frische Milch.

Ich war echt panisch. Aber dem Kleinen ging es anscheinend gut. Er war gar nicht richtig wach und als wir ihn aus seinem Schlafsack holten, blickte er uns an und grinste. Mein Mann versuchte mich zu beruhigen und meinte, so etwas komme eben manchmal vor. Ich machte mir aber riesige Sorgen weil ich mal gelesen hatte, das Säuglinge sehr schnell austrocknen können. Also machten wir alles sauber, ich zog mich um und dann stillte ich den Kleinen. Ich war der Meinung, er bräuchte schnellst möglich wieder Flüssigkeit. Mein Mann hielt das für keine gute Idee, der Kleine würde danach bestimmt wieder alles auskotzen. Und verdammt ja, er hatte Recht!

Direkt nach dem Stillen kam mir wieder ein warmer nasser Strahl entgegen! Dieses Mal wenigstens frische Milch...aber dafür landete sie im elterlichen Bett und auf der Kleidung des Schlumpfes. OMG! Ich hätte schreien können! Und meine Panik wurde noch größer. Ich wollte echt den Notarzt rufen, nachts um ca. 1.00 Uhr. Aber mein Mann hielt mich ab, da der Kleine nach wie vor keine Anstalten machte und auch kein Fieber hatte.

Und so bezog ich um diese unmenschliche Uhrzeit das Bett neu, wechselte dem Kind den nassen Body und Schlafanzug und versuchte, wieder irgendwie herunter zu kommen. Der Kleine schlief ohne einen Mucks weiter! Mein Mann konnte auch sofort wieder einschlafen. Nur die Mama, die war voller Sorgen und konnte so gut wie nicht mehr pennen.

Die nächsten 4 Stunden, bis der Kleine wieder wach wurde um zu trinken, kamen mir unendlich vor....Schon komisch, ein paar Stunden vorher wünschte ich mir noch, er würde nachts endlich mal länger schlafen und nicht so oft trinken wollen. Und dann wünsche ich mir plötzlich nichts sehnlicher, als dass mein Kind endlich trinken möchte und es die Flüssigkeit dann bei sich behält.

Zum Glück war danach alles wieder in Ordnung. Kein schlimmer Infekt oder so. Einfach nur ein großer Schock für mich und ab sofort die Angst, ihm nochmal eine Flasche zu geben. Aber das legt sich bestimmt wieder.

Seither versuche ich eine neue nächtliche Methode, in der Hoffnung, dass der Kleine irgendwann durchschläft - oder wenigstens wieder ein paar Stunden am Stück schläft. Aber das würde jetzt diesen ohnehin schon langen Post sprengen. Also widmen wir diesem Thema einen weiteren, bald folgenden Post :-)

Freitag, 5. Dezember 2014

Fitness und die Nächte

Das mit dem Fitness-Studio ist so eine Sache... Nachdem Fabian das obligatorische abendliche Schreien nach gut 3 Monaten eingestellt hat, hatte ich mich ja gefreut, einen Abend in der Woche in die Mucki-Bude gehen zu können. In den ersten beiden Wochen hat das auch super geklappt. Ich habe den Kleinen gestillt, bin 1 bis 1,5 Stunden zum Fettverbrennen gegangen und meine beiden Männer haben das Zuhause super gemeistert.

In der dritten Woche fand der kleine Schlumpf das wohl irgendwie nicht mehr cool, dass die Mama eine Weile aus dem Haus geht und ihn zurücklässt. Da hat er dann eine halbe Stunde am Stück gebrüllt, um dem Papa klarzumachen, dass der doch Mama auf dem Handy anrufen soll, damit sie schnell wieder nach Hause kommt.

Das gleiche Theater fand auch am nächsten Mittwoch-Abend statt. Anscheinend braucht mich der Kleine am Abend sehr. Und so haben wir eine neue Taktik entwickelt: Seither quäle ich mich am Sonntag morgen aus dem Bett. Meine beiden Schätze schlafen dann noch eine Weile und kurz nach dem Aufstehen komme ich auch schon wieder nach Hause. Da ist es dann gar kein Problem für den Kleinen.

Ganz ehrlich, ich kann mir Schöneres vorstellen, als am heiligen Sonntag mit halb offenen Augen und leerem Magen (ich kann so früh nichts essen) in der Mucki-Bude zu stehen und mein Fitness-Programm durchzuziehen. Aber derzeit geht es wohl noch nicht anders und es ist mir halt nun mal wichtig, etwas für mich und meinen Körper zu tun. Ich hoffe dass der Kleine irgendwann nicht mehr das Haus zusammenschreit, wenn er abends merkt, dass die Mama mit den zwei Milchspendern nicht in der Nähe ist.


Apropos Milchspender. Heute Abend haben wir zum ersten Mal versucht, dem Schlumpf eine Flasche zu geben, bevor wir ihn ins Bett gebracht haben. Ich hatte mir davon erhofft, dass er dann besser und länger schläft. Denn die letzten paar Nächte waren grausam. Er war soooo unruhig und wurde alle 1 bis 2 Stunden wach. Meistens schlief er dann nur wieder an meiner Brust ein. Ich war heute morgen fix und fertig. Und vor allem war ich aggressiv! Ich war schließlich fast stündlich wach und wenn der Schlumpf dann endlich wieder schlief, konnte ich oft nicht mehr einschlafen, weil mein Mann meinte, im Bett Bäume sägen zu müssen! Ahhhhh!

Aber leider hat Fabian vorhin nicht viel aus der Flasche getrunken. Nur 40ml. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass die kommende Nacht trotzdem besser wird.
Bevor diese unruhigen Nächte begonnen haben, waren die Nächte nämlich super-duper-mega-spitze! Da kam er auf 6,5 Stunden Schlaf am Stück und wollte nur einmal gestillt werden. Hach, was war das für ein Luxus....

In diesem Sinne, ich geh jetzt ins Bett. Drückt mir die Daumen...!
GUTE Nacht!

Montag, 1. Dezember 2014

Mein Abnehm-Projekt

Langsam, sehr langsam aber sicher nähere ich mich meinem Ziel. Heute zeigte die Waage zum ersten Mal unter 62kg an. Genau gesagt 61,7kg. Damit bin ich unter dem Gewicht, mit dem ich in die Schwangerschaft gestartet bin. Wie ihr wisst, möchte ich aber auf 60kg runter. Oder besser unter 60kg, damit ich künftig einen kleinen Puffer habe :-)

Ich fühle mich schon viel wohler in meiner Haut. Natürlich ist da immer noch ein Schwimmring auf meiner Hüfte. Aber mein Bauch ist flacher geworden und das Gewebe straffer. Das Schwitzen im Fitnessstudio rentiert sich also (auch wenn ich nicht so oft ins Fitness gehen kann, wie ich es mir wünschen würde. Aber darüber berichte ich in meinem nächsten Post).
Die Schwangerschaftsstreifen sind zum Glück verbleicht und man sieht sie jetzt erst auf den zweiten Blick. Damit kann ich gut leben. Die Linea Negra, also die Linie, die seit der Schwangerschaft senkrecht über meinen Bauch verläuft, schwindet so langsam auch. (Nach dem Duschen rubble ich immer ein wenig mit dem Handtuch über die Linie...)

So und jetzt gibts noch ein paar Bildchen: Oben sind die Bilder, die ich heute gemacht habe. Unten sind die Bilder vom letzten Mal (mit 65kg)....







Dass jetzt die Weihnachtszeit bevor steht, macht mir das Abnehmen nicht leichter. Aber ich werde mein Bestes geben und versuchen, den Plätzchen und anderen Naschereien möglichst zu widerstehen.





Mittwoch, 19. November 2014

Schlaflos in ...

...naja jedenfalls nicht in Seattle.

Der Schlumpf ist schon wieder krank. Wie beim letzten Mal hat er wieder Schnupfen und bekommt schlecht Luft. Vor allem nachts. Sein Auge tränt zudem und er muss am laufenden Band niesen. Die letzten zwei Nächte waren extrem anstrengend für uns und der Papa ist seit gestern wieder aus dem Schlafzimmer ausgezogen. Tagsüber ist der Kleine sehr weinerlich. Was verständlich ist. Irgendwie muß er ja äußern, dass es ihm nicht gut geht...

Hoffentlich geht es schnell vorbei. Inzwischen bin ich immerhin mit allen Mittelchen und Arzneien eingedeckt.


Wir überlegen übrigens derzeit, ob wir in unserer jetzigen Wohnung ein Kinderzimmer einrichten. Zwar wissen wir inzwischen nämlich, dass wir endlich einen Bauplatz in unserer Heimat bekommen. Wann es aber losgeht mit dem Bauen, mein Mann einen Job gefunden hat und wir dann ins Haus ziehen, ist noch nicht absehbar. Kann gut sein, dass das noch über 1 Jahr dauert. Entweder bleibt der Schlumpf so lange bei uns im Schlafzimmer oder wir fungieren unser mini kleines Ankleidezimmer zum Kinderzimmer um.

Sonntag, 16. November 2014

Experiment gescheitert

Wir haben es gewagt und sind gestern der Einladung meiner Paten-Tante gefolgt. Sie hat ihren 60. Geburtstag gefeiert. Mit etwa 60 Gästen in einer Wirtschaft und mit zwei Live-Musikern. Wir wussten nicht, wie der Kleine darauf reagieren würde. Daher hatten wir keine Erwartungen und sahen das Ganze als Experiment. Und naja, was soll ich sagen...die Überschrift verrät schon alles.

Wir betraten den Raum mit den vielen bereits anwesenden Gästen. Natürlich herrschte ein gewisser Geräuschpegel. Dann stürmten ein paar Verwandte auf uns zu und wollten unseren kleinen Schatz kennenlernen. Der war ab diesem Moment komplett mit der Situation überfordert und schrie lauthals los. Oh man, ich kann euch sagen, er brüllte echt wie am Spieß. Also haben wir uns ganz schnell zurückgezogen und haben den Kleinen erst einmal beruhigt. Das hat eine ganze Weile gedauert...

Dann haben wir den nächsten Versuch gewagt. Wir haben ihn langsam wieder an die Lautstärke und die vielen Leute herangeführt. Erst einmal blieb er ruhig. Bis zu dem Moment, als die Musiker ihre Instrumente fertig aufbauten und plötzlich ein lautes, nein, sehr lautes Geräusch aus den Boxen ertönte. Selbst wir Erwachsenen zuckten zusammen. Der Kleine riss erschrocken seine Augen auf uns ich wusste, jetzt ist der Abend für uns gelaufen!

Es war unmöglich, ihn wieder zu beruhigen. Ich fragte den Wirt, ob ich mich in ein ruhiges Räumchen zurückziehen könnte, um zu Stillen. Und der war so nett und lies mich in den Personalraum sitzen. Dort dauerte es über 20 Minuten, bis der Kleine sich wieder einigermaßen beruhigte. Meine Laune war bereits ziemlich im Keller!

Ich ging zurück. Fabian war schon ganz erschöpft. Er schlief daraufhin bei meinem Mann auf dem Schoß ein. Dann wurde das Essen serviert. Die Suppe konnten wir in Ruhe genießen. Beim Salat wachte der Kleine aber wieder auf. Und er schrie wieder. Also ging ich erneut raus und versuchte ihn zu beruhigen. Die "normalen" Gäste der Wirtschaft, die in einem anderen Raum saßen, bekamen das mit und ich erntete neben vielen mitleidigen Blicken auch einige böse Blicke!

Es hatte einfach keinen Wert, denn auch beim Hauptgang fing der Kleine wieder an zu weinen. Es muss eine totale Reizüberflutung für ihn gewesen sein. Also aßen wir ganz schnell unsere Teller leer und dann verabschiedeten wir uns nach der kurzen Zeit wieder vom Fest. Wir wollten nur noch weg. Nur noch den Kleinen aus dieser Situation bringen!

Kaum saßen wir im Auto, war für ihn die Welt wieder in Ordnung. Ich stillte ihn noch einmal, dann schlief er ein. Zuhause wachte er beim Windeln wechseln/umziehen auf - und da konnte er schon wieder lachen. Die Nacht verlief auch ganz normal. Zum Glück.

Jetzt wissen wir, dass solche großen Festivitäten in den nächsten Monaten nicht mehr drin sind. Aber das ist okay. Es muss einem bewusst sein, dass man oft verzichten muss, wenn man sich für ein Kind entscheidet.

Irgendwann wird der kleine Schatz so weit sein und dann können auch wir wieder auf große Feste gehen :-)

Dienstag, 11. November 2014

Update

Der Schatz hat mit 3 Monaten sein Geburtsgewicht verdoppelt :-)
Er wiegt jetzt genau 7 Kilo und ist 66cm groß!

-Bild entfernt-

Montag, 10. November 2014

Idiot mit Mistvieh

Ich mag Hunde. Aber ich mag ihre Besitzer nicht, wenn diese ihre verzogenenen Vierbeiner nicht im Griff haben und sie trotzdem frei laufen lassen. So wie heute geschehen.

Ich war gerade auf dem Weg zum Drogeriemarkt um die Ecke. Den Kleinen hatte ich in der Baby-Trage vor mir hängen. Ich sah schon von Weitem den Typen aus unserer Straße mit seinem großen weißen Hund kommen. Wie immer war der blöde Köter nicht angeleint. Blöder Köter sage ich deshalb, weil ich schon oft beobachtet habe, dass er nicht gut auf sein Herrchen hört. "Amadeus" ruft der jedes Mal, aber das Vieh macht immer, was es will. (Wie kann man seinen Hund im Übrigen "Amadeus" nennen?)

Jedenfalls kamen die mir heute wieder entgegen. Im Dorf wohlbemerkt, nicht außerhalb! Ich regte mich innerlich schon auf, als ich sah, dass der Hund von Hinten auf zwei kleine Schulkinder zurannte und diese einen kleinen Schrecken bekamen. Und der Hundebesitzer telefonierte in aller Ruhe weiter mit seinem Handy.
Als der blöde Köter dann mich bemerkte, rannte er bellend auf mich zu und sprang an mir hoch! Geistesgegenwärtig drehte ich mich um, so dass er nur meinen Rücken erwischte. Mein Puls schnellte in die Höhe. Dann endlich rief der Besitzer nach seinem Drecks-Vieh und das machte daraufhin kehrt. Ohne zu überlegen zeigte ich dem Besitzer den Vogel und schrie ihn an: "Sind Sie eigentlich wahnsinnig? Sie können doch Ihren Hund nicht ohne Leine laufen und an mir hochspringen lassen. Ich habe ein Baby! Leinen Sie gefälligst Ihren Hund an. Aber ganz schnell!" Der Typ guckte mich nur dumm an und sagte "okay, okay".

So ein Ars**loch! Wenigstens entschuldigen hätte er sich können! Wenn ich dem noch einmal über den Weg laufe und er hat die Leine wieder in der Hand anstatt an seinem blöden Amadeus-Mistvieh...!

Da verstehe ich echt keinen Spaß!




Sonntag, 2. November 2014

Liebster Award

 Liebe J.B., danke für deine Nominierung für diesen Award :-)

Für alle, die den Ablauf noch nicht kennen: Ist man für den Award nominiert gibt es 11 Fragen zu beantworten. Dann stellt man selbst 11 Fragen und nominiert 11 Blogs mit unter 1000 Abonnenten.

Dann legen wir mal los mit den 11 Fragen von der lieben J.B.:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Während der Kinderwunsch-Zeit las ich viele Blogs zu diesem Thema. Und irgendwann beschloss ich, selbst einen Blog darüber zu schreiben. Ich hatte das Bedürfnis, alles niederzuschreiben, Gleichgesinnte kennenzulernen und mich mit diesen auszutauschen.

2. Du hast 5 Minuten nur für dich alleine und alle Möglichkeiten. Was tust du?
5 Minuten sind aber sehr wenig! Na gut, ich lege mich in die Sonne und genieße einen Eiskaffee :-)

3. Welche Charaktereigenschaft zeichnet dich besonders aus?
Ich bin eine gute Zuhörerin

4. Was bringt dich so richtig auf die Palme?
Wenn mein Mann MEINEN Autoschlüssel nicht ans Schlüsselbrett hängt. Es reicht, wenn er seinen Schlüssel täglich sucht (Augenverdreh!) :-)

5. Wie sieht dein idealer Tag aus?
Mit meinen beiden Männern ausschlafen, mein Baby schenkt mir sein breitestes Lächeln, danach zusammen ausgedehnt frühstücken, ein ausgiebiger Spaziergang bei Sonnenschein und keine Verpflichtungen an diesem Tag.

6. Pumps oder Sneaker?
Seit ich Mama bin - Sneaker!

7. Hast du ein Vorbild?
Hört sich blöd an, aber ja, meine Mama. Nicht in allen Bereichen, aber in vielen.

8. 10 Jahre zurück... Würdest du etwas anders machen?
Keine Ahnung. Eigentlich nix ;-)

9. Dein peinlichstes Erlebnis?
Ohje, das kann ich nicht erzählen. Das ist echt zu peinlich! Ich sag nur Weihnachtsfeier und Blähungen... :-)

10. Hast du ein Lieblings-Zitat? Wenn ja, welches?
"Wir können den Wind nicht ändern, aber unsere Segel anders setzen!"

11. Was wünschst du dir für die Zukunft?
Eine gesunde Familie.


So, und hier folgen nun meine 11 Fragen:

1. Seit wann und warum blogst du?
2. Was ist eine Schwäche von dir?
3. Meer oder Berge?
4. Frühaufsteher oder Langschläfer?
5. Auf was könntest du eher verzichten - Schminke oder Absatzschuhe?
6. Auf was könntest du nie, niemals verzichten?
7. Dein peinlichstes Erlebnis?
8. Was bringt dich so richtig auf die Palme?
9. Welcher Wochentag ist dein liebster und warum?
10. Magst du deinen Namen? Wenn nicht, warum?
11. Wo und wie siehst du dich in 10 Jahren?


Jetzt fehlen nur noch die neuen Nominierungen. Diese lauten:

1. Ida Stern (http://idastern.wordpress.com/)
2. Hope (http://hope-retortenbaby.blogspot.de/)
3. Einspluseinsgleichnull (http://einspluseinsgleichnull.wordpress.com/)
4. Lene (http://klapperstorchgesucht.blogspot.de/)
5. Angi (http://unserkinderwunsch.wordpress.com/)
6. Nadja (http://unerfuellterkinderwunsch.blogspot.de/)
7. Lia (http://planglueck.wordpress.com/)

Ja, es sind keine 11... aber ich hoffe das ist trotzdem ok ;-)

Liebe Grüße, eure Tine

Samstag, 1. November 2014

Leg mich nicht hin!

Dem Kleinen geht es ein bißchen besser. Der Schnupfen ist noch nicht weg, aber Fabian bekommt wieder besser Luft. Vielleicht hat das ätherische Öl von der Kinderärztin etwas dazu beigetragen.
Bei einer Online-Apotheke habe ich außerdem noch Thymian-Myrte-Balsam bestellt, aber darauf warte ich noch. (Danke für den Tipp an dieser Stelle noch an Anna!)

Blöd ist nur, dass jetzt mein Mann und ich kränkeln. Ich habe seit Donnerstag Schnupfen, Hals- und Gliederschmerzen und bei meinem Mann fängt es jetzt auch an. Na toll, hoffentlich wird das jetzt kein Ping-Pong-Spiel!


Aber jetzt zum Grund der Überschrift dieses Posts. Mein Kleiner lässt sich, wenn er wach ist, seit einiger Zeit einfach nicht gerne hinlegen. Zu 90 Prozent fängt er an zu schreien, wenn man versucht, ihn in die waagerechte zu bringen. Auch auf dem Arm möchte er nur senkrecht gehalten werden. Sonst gibts Alarm!

WENN er sich dann tatsächlich mal hinlegen lässt (1 bis 2 Mal am Tag klappt es) dann hält er es nie länger als 10 bis 15 Minuten aus. Da helfen sämtliche Mobiles, Spieltrapeze und Bespaßungsversuche nicht. Keine Ahnung...wird ihm schnell langweilig? Oder ist er einfach sehr, sehr anhänglich?

Das ist so schade! Denn er will auch nicht im Kinderwagen liegen. Ich muss ihn dann immer austricksen... Dann laufe ich mit leerem Kinderwagen los, den Kleinen im Tragetuch, warte ab bis er tief und fest schläft und lege ihn dann unterwegs vorsichtig ab. Manchmal klappt es und er schläft weiter. Und manchmal klappt es eben nicht und dann schiebe ich den leeren Kinderwagen wieder heim... Oft ist mir dieses Spiel zu blöd und ich versuche es schon gar nicht mehr, sondern gehe eben mit Tragetuch spazieren. Aber das macht mein Rücken auf Dauer nicht mit.

Auch im Rückbildungskurs ist es immer doof, dass er währenddessen nicht einfach mal friedlich daliegt. Er macht da einfach nicht länger mit, als ein paar wenige Minuten. Also trage ich ihn den Rest des Rückbildungskurses auf dem Arm herum. (Der Kurs ist für mich also nicht wirklich effektiv). Ich muss zugeben, in diesem Punkt bin ich ein bißchen neidisch, dass die anderen Mütter da so pflegeleichte Babys haben. Die legen die Kleinen einfach vor sich auf die Matte, Schnuller rein - und gut ist. Die machen teilweise stundenlang keinen Mucks!

Oder auch im Baby-Massage-Kurs. Ich kann genau 10 Minuten mitmachen und dann hat Fabian keine Lust mehr....

Am liebsten möchte der kleine Mann den ganzen Tag auf dem Arm bzw. im Tragetuch herumgetragen werden. Auch schlafen will er am liebsten im Tuch. Auf der einen Seite ist es ja schön, dass er so viel Nähe will. Aber andererseits würde es mir das Leben schon erleichtern, wenn er etwas länger im Laufstall, unter seinem Spielbogen oder in der Baby-Wippe liegen würde. Dann wäre der Haushalt auch nicht mehr so eine Herausforderung.

Meine Hoffnung ist, dass er sich mal lieber und länger hinlegen lässt, wenn er ein paar Wochen älter ist oder wenn er greifen kann?!







Mittwoch, 29. Oktober 2014

Schnupfnase

Mein armer Kleiner hat Schnupfen und ein bißchen Husten. Er tut mir so Leid. Die letzten zwei Nächte waren echt anstrengend. Er bekam nachts schlecht Luft und wachte deshalb alle 1 bis 2 Stunden auf. Ich fühle mich ganz schön gerädert. Zu meinem Mann habe ich gesagt, er solle ruhig im Wohnzimmer schlafen, damit wenigstens er fit ist.

Die Nasentropfen, die ich gestern in der Apotheke geholt habe, helfen nicht wirklich. Und auch dieser Nasen-Absauger aus dem Drogeriemarkt hilft nicht. Natürlich ist das Geschrei auch groß, wenn ich versuche, dem Kleinen das Zeugs aus der Nase abzusuagen. Das muss ja auch extrem unangehm sein! :-(

Am besten hilft Muttermilch. Jaaaa, das klingt auch ekelig, aber es macht die Nase ein bißchen frei. Ich habe auch große Augen gemacht, als ich gehört habe, dass man dem Baby Muttermilch in die Nase spritzen soll! Aber wenns hilft...

Zur Sicherheit habe ich heute Abend noch einen Termin bei der Kinderärztin. Vielleicht hat die noch einen Tipp oder kann mir etwas Pflanzliches empfehlen.


Ansonsten gibts nichts Neues. Ich genieße täglich die sonnigen Stunden, die uns der Oktober noch schenkt. Leider mag mein Schatz zur Zeit überhaupt nicht in den Kinderwagen liegen. Meistens wacht er auf, wenn ich ihn hineinlegen möchte. Und wach will er schon gar nicht drin liegen. Deshalb gehe ich derzeit immer mit Tragetuch spazieren. Geht auch. Aber nach 1 Stunde tut mir dann der Rücken weh. Naja.

Das Abnehmen fällt mir inzwischen wieder ein bißchen leichter. Ein halbes Kilo habe ich nochmal abgenommen. Und den Rest schaffe ich jetzt auch noch. 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Kleine Monster

Mein Ziel war es, bis Montag 5 kg abzunehmen. Und ich habe es NICHT geschafft :-(

Das erste Kilo war ganz einfach unten. Aber bei dem ist es leider geblieben. Menno!

Ja, und ich weiß, woran es lag. Nicht an mangelnder Bewegung. Nein, die Süßigkeiten waren schuld! Ich nehme mir jedes Mal feste vor, dass sie es nicht in den Einkaufswagen schaffen. Und dann schleichen sich doch wieder heimlich eine Packung gemeiner Kekse rein. Oder eine Tüte kleiner, fieser Gummibärchen. Diese bösen Biester! Und oft auch noch eine Packung Eis. (Boahh kennt ihr dieses Sni*kers Eis?  Leider geil...) 

Ahhhh, Willensstärke, wo bist du nur? Machst du schon Winterschlaf?

Samstag, 18. Oktober 2014

Reportage über das Thema "Impfen"

Auf Arte kommt am 24.10.2014 um 21.45 Uhr eine interessante Reportage zum Thema "Impfen - Was spricht dagegen, was spricht dafür?"

Hier noch der Link, für alle Interessierten:

http://www.arte.tv/guide/de/050527-000/impfen-risiko-mit-methode

Liebe Grüße, eure Tine

Freitag, 17. Oktober 2014

Achttausenddreihundert

So viel hat mein Krankenhausaufenthalt bzw. die Entbindung gekostet. Die monatliche Abrechnung meiner schweizer Krankenversicherung ist gekommen. 8.300 CHF! Umgerechnet sind das etwa 6.700 Euro. Huii, zum Glück muss man das nicht selbst bezahlen ;-)

Mit dem kleinen Schatz, der diese Kosten "verursacht" hat, war ich heute das erste Mal im Baby-Massage-Kurs. Es war ganz ok. Aber leider liegt er nicht gerne länger als 15 Minuten auf dem Rücken - wahrscheinlich weil ihm dann langweilig wird.
Also konnte ich nur ein Beinchen massieren und den Rest der Kurs-Zeit habe ich den Kleinen herumgetragen, gestillt und dann ist er eingeschlafen. Naja.

Vielleicht klappt es nächste Woche ein bisschen besser. Der Kurs ist an sich ne ganz nette Abwechslung für mich. Und der Kleine genießt den Körperkontakt und die Streicheleinheiten bestimmt - und die Freiheit ohne Windel. Laut der Kursleiterin sollen wir die Babys auch Zuhause regelmäßig ohne Windel herumstrampeln lassen. Das mögen die wohl und es fördert das Körper-Wahrnehmungsgefühl des Babys.

Also, ich stelle dann schon mal den Wisch-Mopp bereit.... ;-)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Erfahrungswerte

Erst einmal danke für eure vielen hilfreichen Kommentare zum Thema "Impfen".

Am Montag hat der Kleine die 6-fach Impfung bekommen und er hat sie gut weggesteckt. Er hat nur ganz kurz geweint und Nachwirkungen sind zum Glück ausgeblieben.

Nach langem hin und her hatten wir uns für die 6-fach Impfung entschieden. Somit keine Rotaviren und keine Pneumokokken. Zwar hatte ich während der Impfung ein mulmiges Gefühl, aber ehrlich gesagt hätte ich das bei jeder anderen Entscheidung auch gehabt! Es ist nun mal ein schwieriges Thema und für mich gibt es keine optimale Lösung. Hätten wir weniger geimpft, wäre mir nicht wohl gewesen, hätten wir mehr geimpft - auch nicht.


Vorhin habe ich eine riesen Bestellung bei H&* aufgegeben. Inzwischen haben wir Erfahrung, welche Babykleidung wir am liebsten anziehen und was am praktischsten ist. Ich freue mich schon auf die vielen süßen Wickelbodys und Sweathosen zum Binden.
Die Bodys mit engem Kopf-Ausschnitt und Jeanshosen bleiben nämlich immer ungeliebt im Schrank liegen.
Ich bin froh, dass wir anfangs so gut wie keine Kleidung gekauft haben, sondern einen großen Karton gebrauchter Sachen von meinem Bruder geerbt haben. Jetzt kann ich nämlich praktische Kleidung dazukaufen - das ist super.

Freitag, 10. Oktober 2014

Schwieriges Thema...

Ich zerbreche mir seit Tagen den Kopf, ob wir den Kleinen impfen lassen sollen. Und wenn ja, welche Impfungen?

Ich hatte neulich ein Gespräch, was mich diesbezüglich sehr skeptisch werden hat lassen: Eine Mutter hat mir von ihrer behinderten Tochter erzählt. Angeblich stammt die Behinderung von einem Impfschaden. Sie ist 12 Jahre alt und geistig auf dem Stand einer zweijährigen. Kann nicht mehr sprechen und das Laufen musste sie neu erlernen. Eine schreckliche Vorstellung...

Ich habe seither viel im Internet gelesen. Und mein Mann und ich haben viel diskutiert. Die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Aber Fakt ist, dass wir die vielen Impfungen, die man alle machen könnte/sollte, nicht machen lassen werden. Wir wollen nur die wichtigsten und notwendigsten Impfungen.

Nächste Woche haben wir den Termin bei der Kinderärztin. Daher müssen wir uns am Wochenende entscheiden.

Ratschläge und Meinungen sind gerne erwünscht!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Von Muskelkater und Papierkrieg

Heute war ich zum ersten Mal im Fitness Studio. Das hat so gut getan! Es war schön, mal wieder 1,5 Stunden ohne Baby aus dem Haus zu gehen und etwas für mich zu tun. Und mein Mann ist super klar gekommen - daran hatte ich auch keine Zweifel.

Jetzt tut mir aber alles weh. Wahrscheinlich bekomme ich auch einen dicken fetten Muskelkater. Aber was solls...


Der Kleine hat vorhin wieder viel geschrien. Es klappt halt noch nicht jeden Abend, dass er nicht weint. Aber es ist schon viel, viel besser geworden. Ich würde sagen, 3 bis 4 Abende in der Woche verlaufen entspannt ohne Schreien. Das ist doch schon mal was!


Diese Woche müsste ich noch Post bekommen von meinem Arbeitgeber. Die L-Bank hatte mich angeschrieben, weil sie nochmals Unterlagen von diesem benötigen für den Elterngeld-Antrag. Bin ich froh, wenn diese ganzen Anträge dann endlich mal von meinem Tisch sind und vor allem, wenn alles bewilligt wird. Es war doch ein ganz schöner Papierkrieg! Da wir Grenzgänger sind, läuft manches anders und wir mussten uns viel informieren...
Auch was meine Krankenversicherung und die von Fabian angeht, ist es ganz schön kompliziert und sobald mein Arbeitsverhältnis endet, wird es leider ziemlich teuer für uns. Darüber könnte ich jetzt einen eigenen Post schreiben... wenn ich Lust dazu hätte ;-)
Nein im Ernst, falls jemand in der gleiche Situation ist (Grenzgänger Schweiz) und mehr darüber erfahren will, könnt ihr euch gerne bei mir melden. Ich bin inzwischen fast ein Profi und gebe mein Wissen gerne weiter ;-)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Was machen die Kilos?

Das erste Kilo ist weg. Aber zufrieden bin ich mit mir nicht. In dieser Zeit hätte ich viel mehr schaffen können. So richtig umgesetzt habe ich meine Vorsätze nämlich nicht. Die Süßigkeiten sind einfach zu verführerisch. Und Sport hab ich auch nicht wirklich gemacht. Nur die Rückbildung und jeden Tag 1 bis 3 Stunden spazieren gehen.

Aber ab nächster Woche gehe ich wieder einen Tag in der Woche ins Fitness Studio. Der Vertrag war seit Juli ausgesetzt und hat jetzt im Oktober wieder zu laufen begonnen. Mit meinem Mann habe ich vereinbart, dass er ab sofort jeden Mittwoch Abend den Kleinen nimmt, damit ich im Fitness ein bißchen Strampeln und Drücken kann.

Freitag, 3. Oktober 2014

Den Zappel-Phillip pucken?

Gestern Abend war wieder das übliche stundenlange Schreien angesagt. Aber heute war der Kleine abends wieder super drauf und hat überhaupt nicht geweint :-)

Wie schon die ganzen letzten Tage war er um Punkt 21 Uhr müde und ich habe ihn wieder ohne Probleme schlafen gelegt.

Aber jetzt habe ich mal eine Frage an die erfahrenen Mamis. Zur Zeit schläft Fabian nachts sehr unruhig. Er fuchtelt ständig mit seinen Armen, bewegt seinen Kopf und macht dabei so Geräusche (ich würde es als eine Art Stöhnen beschreiben). Er wacht davon nicht auf. Aber er schläft einfach unruhig und ich dadurch auch.
Wenn ich meine Hand auf ihn lege oder seine Arme festhalte, schläft er ruhiger. Oder wenn ich ihn ganz dicht an mich lege.
Habt ihr noch irgendwelche Tipps, was da helfen könnte? Vielleicht Pucken? Aber darf ich denn die ganze Nacht lang pucken?


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Wundermittel?

Heute ist der zweite Abend, an dem unser Sohnemann NICHT geschrien hat! Das ist soooo toll!

Und außerdem liegt der Kleine seit 21 Uhr im Bett und schläft. Zum ERSTEN MAL liegt er schon im Bett, während wir noch im Wohnzimmer sind! Das Babyphone hat heute Premiere! Ich bin ganz nervös und gucke ständig hin, ob die kleinen blauen Lichter nicht ausschlagen...

Bisher sind wir bzw. ich in letzter Zeit meist zwischen 21 und 22 Uhr mit dem Kleinen ins Bett gegangen. Dort stille ich ihn dann immer und er schläft ein. Da er oft noch wild mit seinen Ärmchen herumfuchtelt, lege ich meine Hand bei ihm auf, damit er ruhig wird. Und dann verliere ich immer den Kampf gegen meine eigene Müdigkeit und schlafe ein.
Aber heute nicht! Heute genießen mein Mann und ich diese baby-freie Stunde im Wohnzimmer....obgleich es sich ein bisschen komisch anfühlt. Ich meinte vorhin, dass ich mich irgendwie "nutzlos" fühle, jetzt wo das Baby nach fast 8 Wochen das erste Mal nicht da ist :-)

Woran es liegt, dass der Kleine gestern und heute Abend nicht geschrien hat, kann ich nicht ganz sicher sagen. Aber es ist gut möglich, dass es an den Chamomilla-Kügelchen liegt, die ich ihm seit 3 Tagen gebe. Meine Schwägerin hat mir die empfohlen. Die Kügelchen sind homöopathisch und sollen unter anderem für innere Ruhe sorgen.
Es kann natürlich auch nur ein Zufall sein. Jedenfalls werde ich ihm die Kügelchen weiterhin geben und hoffe, dass wir jetzt immer so entspannte und ruhige Abende haben werden :-)



Dienstag, 23. September 2014

5 kg

Ich war ja mit 62,5 kg in die Schwangerschaft gestartet und hatte dann insgesamt 13,5 kg zugenommen. Damit war ich echt zufrieden. Ich hatte mich auch bis zum Schluss sehr wohlgefühlt in meiner Haut.

Nach den 4 Tagen im Krankenhaus stand ich Zuhause gespannt auf die Waage. Wieviel Gewicht hatte ich wohl verloren? Es waren 6,5 kg. Der Bauch sah zu diesem Zeitpunkt übrigens immer noch aus wie im 6. Monat...!

Und dann purzelten die Kilos wöchentlich - wie von alleine. Ich hab einfach ganz normal gegessen, auch Süßkram.
Das Stillen ist für`s Abnehmen super! Das verbraucht so viele Kalorien! Ich brauchte mich überhaupt nicht anzustrengen, um innerhalb kurzer Zeit auf 65 kg zu kommen.

Ganze 11 kg sind bis dato also weg. Aber seit ein paar Tagen stagniert mein Gewicht. Jetzt bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich aktiv werden muss, um auf mein Wunschgewicht zu kommen. So möchte ich nicht bleiben. Der Schwabbel-Bauch muss weg! :-)
Mit den Schwangerschafts-Streifen muss ich halt leider leben... aber flacher muss der Bauch auf jeden Fall werden.

Mein Ziel ist es, unter mein Startgewicht zu kommen: Nämlich auf mein Wohlfühlgewicht von 60 kg.
4 Wochen gebe ich mir dafür Zeit.
Ab sofort heißt es also Süßigkeiten reduzieren und täglich ein bisschen Sport machen!

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, wie es mit gelingt, mein Ziel zu erreichen.



Um später einen Vorher-Nachher-Vergleich machen zu können, habe ich mal eine Momentaufnahme gemacht: 





Wuahh schrecklich, wenn ich das so sehe...! :-(





Sonntag, 21. September 2014

Schwiegermutter

Hey, ich hab eben etwas Neues herausgefunden, um meinen abendlichen Schreihals zu beruhigen! Ich hatte ihn im BabyBjörn sitzen und er hatte wieder mal keine Ruhe gegeben.
Als im Radio ein tolles Lied kam habe ich die Musik aufgedreht und bin mit ihm durchs Wohnzimmer getanzt. Innerhalb 2 Minuten ist er eingeschlafen! Das muss ich mir merken :-)

Gestern hat er im Übrigen endlich mal seine andere Oma kennengelernt. Ja, nach 6 Wochen hat es meine Schwiegermutter endlich auch mal geschafft, hierher zu kommen und ihren ersten Enkel zu sehen. Gut, man muss dazu sagen dass sie 600km weit weg wohnt und zum Zeitpunkt der Geburt auf den Philippinen war, da der Sohn ihres Mannes dort geheiratet hat. Als sie zurückkamen hatte sie dann eine schlimme Erkältung und eine Magen-Darm-Grippe. Natürlich musste sie sich erst asukurieren, damit sie den Kleinen nicht ansteckt...
Aber ich bin schon etwas enttäuscht von ihr. Obwohl ich ja weiß, dass sie einfach...wie soll ich sagen?...naja, sie ist einfach eine komische Person! Sie tickt halt ein bisschen anderst. Und ihren Lebensstil kann ich nicht nachvollziehen, aber das ist eine andere Geschichte!
Schon in der Schwangerschaft war ich enttäuscht, da sie mich nie gefragt hat, wie es mir und dem Baby geht. Wir haben zwar nicht viel Kontakt mit ihr. Aber ich hätte schon erwartet, dass sie mehr Interesse zeigt, wenn ihr erster Enkel unterwegs ist.
Einmal am Anfang der Schwangerschaft habe ich ihr eine liebe Nachricht geschickt mit einem Ultraschall-Bild. Und was kam zurück? Nichts! Rein gar nichts. Keine Antwort, kein Dankeschön. Und als ich sie fragte, ob sie meine Nachricht denn erhalten habe, sagte sie nur "Ja, hab ich gesehen".
Ich war so sauer und habe sie die ganze Schwangerschaft nicht mehr auf dem Laufenden gehalten!
Als sie Fabian jetzt gesehen hat, hatte ich schon den Eindruck, dass sie gerührt war. Nur eben auf ihre Art und Weise.... Aber mir fehlt einfach das Herzliche! Wisst ihr, was ich meine? Meine Mutter ist ganz anderst. Sie konnte es damals kaum erwarten, den Kleinen auf der Welt willkommen zu heißen. Auch jetzt kann sie sich jedes Mal kaum von ihm trennen. Sie knuddelt immer unendlich viel mit ihm und erzählt ihm liebevoll Geschichten.
Meine Schwiegermutter hingegen ist irgendwie kühl und kann keine Gefühle zeigen. Ich glaube, sie freut sich zwar über ihren Enkel, aber es macht ihr nichts aus, ihn nur einmal im Jahr zu sehen. Sie interessiert sich nicht wirklich für ihre Kinder und Fabian. Wie sonst hätte sie damals nach der Trennung von meinem Schwiegervater 600km weit wegziehen und ihre beiden minderjährigen Kinder zurücklassen können? Einfach zu gehen und kaum noch Kontakt zu seinen Kindern pflegen - wie kann eine Mama so etwas tun?
Naja, ich werde das nie verstehen... ich habe mich einfach damit abgefunden.
Zum Glück habe ich einen tollen Schwiegervater mit einer neuen lieben Frau und meine eigene Familie ist sowieso ganz wundervoll. Dafür bin ich sehr dankbar.


Dienstag, 16. September 2014

Klatsch mal :-)

Meine Hebamme war gestern ganz begeistert von Fabian. Er war total gut drauf und hat sie die ganze Zeit angelächelt und Töne von sich gegeben. Er ist einfach zum Anbeißen :-)

Zugenommen hat er auch sehr gut. Jetzt wiegt er schon 4.930g. Die Kleidergrößen 50 und 56 sind -bis auf ein paar Einzelteile- schon Geschichte.

Heute war das erste Mal Rückbildungskurs. Er findet immer vormittags statt und zwar mit den Babys. Klar, es ist bei 9 Babys nicht möglich, sich 100%ig auf die Übungen zu konzentrieren. Aber es ging. Fabian hat zum Glück die meiste Zeit geschlafen.
Ich muss schon sagen, die Beckenboden-Übungen sind gar nicht so einfach. Habt ihr das mal probiert?
Besonders lustig finde ich eine Übung für die äußere Muskelschicht: Stelle dir vor, du klatscht mit deinen Schamlippen!
Ähhhm, joa. Alles klar. :-)

Wir genießen jetzt noch dieses wunderschöne Spätsommer-Wetter und machen einen ausgiebigen Spaziergang. Hach, was für ein Wetterchen! :-)

Freitag, 12. September 2014

I´m so in love with you

Hach, ich liebe unseren kleinen süßen Fratz!!! Ich könnte ihn den ganzen Tag streicheln, knuddeln und knutschen. (Was ich natürlich nicht mache, sonst bekommt er noch Angstzustände :-) )

Nein wirklich. Ich bin so glücklich. In mir steckt soooo viel Liebe! Bedingungslose Liebe. Jedes Mal, wenn ich meine beiden Männer schlafend aneinander gekuschelt im Bett liegen sehe, könnte ich heulen vor Glück. Wenn Fabian mich anlächelt, schmelze ich dahin. Seine Tönchen, die er schon von sich gibt, zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich bin einfach so dankbar, dass ich das erleben darf!


-Bild entfernt-


Schon fast 5 Wochen ist er alt. Er beobachtet schon ganz feste, fixiert sein Mobile und andere Dinge mit den Augen. Inzwischen findet er es auch mal ok, eine Weile in der Wippe zu sitzen, wenn Mama den Haushalt macht. Wir beide mache fast täglich kleine Fortschritte :-)

Tagsüber hat es ja eigentlich immer gut geklappt. Aber ich versuche, ihn nicht mehr ganz so oft im BabyBjörn herumzutragen, da das wohl nicht so gut sein soll für die Kleinen. Und für meinen Rücken auch nicht!

Ab ca. 18 Uhr hat er nach wie vor täglich seine anstrengende Phase. Ich probiere inzwischen jeden Abend etwas anderes aus, wie ich mit der Situation umgehe. Bei meinem Mann beruhigt er sich abends immer noch am besten. Aber zwischenzeitlich habe ich herausgefunden, dass er auch herumlaufen ganz entspannend findet. Oder dass er, irgendwann mit viel Hartnäckigkeit, den Schnuller drin behält und dann auch eine Weile zufrieden ist. Dann habe ich ihn nicht den kompletten Abend an der Brust hängen...



-Bild entfernt-








 


Dienstag, 9. September 2014

So was beschäftigt junge Mamas...

Das Treffen mit den anderen Mamis gestern war toll. Wir saßen draußen in einem Kaffee und die Kleinen waren super lieb. Alle waren zufrieden und haben sich nur gemeldet, wenn sie an die Brust wollten.
Also war meine Angst, dass wir mit einem Schreikonzert die anderen Gäste verkraulen, völlig umsonst. Im Gegenteil. Wir waren voll die Attracktion und immer wieder kamen Leute und beäugten unsere Babys. :-)
Und der Austausch mit den anderen Mamis tat sooo gut. Unsere Kleinen sind so unterschiedlich und doch ist Vieles genau gleich.

Gestern hat mein Junior ansonsten extrem viel geschlafen. Vielleicht hat er einen Wachsstumsschunb?! Erst am Abend hat er dann wieder Gas gegeben und wollte ständig an die Brust. Aber Dank eurer Kommentare und Informationen sehe ich das inzwischen ganz gelassen! (Auch wenn das Dauer-Trinken sehr anstrengend und nervraubend für mich ist).
Meine Hebamme hat gerade Urlaub. Ich werde sie nächste auch mal noch nach ihrer Meinung fragen. Aber ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg, wenn ich keine Pre Nahrung zufüttere, sondern durchhalte und ihm eben oft die Brust gebe.


Mal eine Frage an die Mamis unter euch: Gebt ihr euren Kindern Vitamin D? Und wenn ja, in welcher Form?
In der Schweiz hatten sie einem zwei flüssige Varianten zur Verfügung gestellt. Die eine auf ALKOHOL-Basis, die andere auf Ölbasis.
Hallo? Ich gebe meinem Kind doch keinen Alkohol! Die Öl-Variante soll aber ebenfalls keine optimale Lösung sein, laut der Schwester im Krankenhaus. Toll!
Meine Hebi hat mir dann die Vigantoletten vorgeschlagen (Tabletten, die sich im Mund von selbst auflösen oder die man dem Kind schon aufgelöst einflösen kann). Die habe ich dann in der Apotheke geholt und ihm seit etwa einer Woche gegeben. Tja, und dann hat der Kleine einen Hautausschlag im Gesicht bekommen! Deshalb lasse ich die Dinger seit 3 Tagen wieder weg - und siehe da: Die Pickelchen und Rötungen verschwinden wieder.
Ich bin gespannt, was mir die Kinderärztin diesbezüglich nächste Woche bei der U3 empfiehlt...

Montag, 8. September 2014

Besser

Seit gestern ist es etwas besser mit dem Stillen. Er wollte zwar wieder sehr oft an die Brust, wurde aber immerhin satt. Wahrscheinlich ist das wirklich nur eine Phase, in der er anhänglicher ist und mehr trinken mag. Ich hoffe das Thema Fläschchen ist vorerst mal wieder vom Tisch...

Er ist übrigens schon 54cm groß und hat seit der Geburt ein ganzes Kilo zugenommen. Wahnsinn!

Heute Mittag treffe ich mich 3 anderen Müttern aus dem Geburtsvorbereitungskurs. Das wird spannend :-)


Samstag, 6. September 2014

Meine Brüste spielen verrückt

Ja echt jetzt. In meinem letzten Post erzähle ich noch großartig, dass ich viel zu viel Milch hatte... und jetzt ist es auf einmal zu wenig! Ich verstehe die Welt nicht mehr!

An seinem Trink-Verhalten hat sich nichts verändert. Und ich mache auch sonst nichts anderst als bisher. Aber gestern Nachmittag war der Kleine total unzufrieden. Er hat kaum geschlafen und ständig geschrien. Nur an der Brust konnte ich ihn beruhigen. Das ging dann bis abends so. Alle 30 Minuten hatte ich ihn an der Brust hängen. Und trotzdem war er nicht zufrieden. Und dann merkte ich, dass fast gar keine Milch mehr kam.

Zum Glück habe ich vor Kurzem Pre-Milch gekauft. Ich wollte zur Sicherheut eine Notfall-Ration Zuhause haben... Als hätte ich es gespürt!

Tja, und dann hat der kleine Mann doch tatsächlich noch 110ml runtergeschlungen. Danach war er dann das zufriedenste Baby!

In der Nacht füllten sich meine Brüste wieder wie gewohnt zu steinharten Atombrüsten und ich konnte ihn ganz normal stillen. Und heute morgen gegen 10 Uhr merkte ich schon wieder, dass ich nicht genügend Milch hatte. Also hat er nochmal 25ml mit der Flasche bekommen.

Heute Nachmittag/Abend hat das Spiel dann wieder von Vorne begonnen: Er wollte ständig trinken, wurde nicht satt und deshalb hat er wieder eine Flasche bekommen. Diesmal reichten ihm  30ml.

Ich verstehe das einfach nicht. Hab ich irgendwas falsch gemacht? Von jetzt auf nachher produziere ich zu wenig Milch?! Mich nervt das total. Ich würde gerne weiterhin voll stillen. Ich bin total verunsichert!

Mittwoch, 3. September 2014

Stillen

Wie ich schon erwähnt habe, hat das Stillen bei mir von Anfang an gut funktioniert. Der Kleine hatte direkt im Kreißsaal das erste Mal getrunken.

In der 3. Nacht im Krankenhaus hatte ich dann den richtigen Milcheinschuss. Hui, ich kann euch sagen, das war ein heftiges Gefühl. Ich stand morgens auf und hatte dicke, harte Atombusen! :-) Der Hammer! Aber schmezhaft!

Ich bin dann erst mal ins Bad gegangen und habe diese tollen Möpse fotografiert :-) Das musste einfach sein. Normalerweise trage ich nur ein A-Körbchen und ich bin ja total unzufrieden mit meiner Oberweite. Vor ein paar Jahren war ich sogar bei einem Chirurgen und habe mich über eine Brustvergrößerung informiert. Die habe ich dann nicht machen lassen, weil ich damals schon unbedingt Kinder wollte. Man könnte mit Silikonbrüsten zwar schon Stillen, aber ich hätte kein gutes Gefühl dabei gehabt. Wer weiß, ob da nicht doch irgendwelche Stoffe in der Milch landen....

Als ich da aber morgens meine Brüste gesehen hab, war mir klar, dass die Brustvergrößerungs-Geschichte noch nicht vom Tisch ist. Das sah einfach so toll aus :-)

So, jetzt bin ich abgekommen vom eigentlichen Thema. :-) Was ich nämlich erzählen wollte, ist, dass ich ab dem Milcheinschuss viiiiel zu viel Milch hatte. Ich hätte locker 3 oder 4 Kinder stillen können! Schrecklich. Es lief nur so aus mir raus. Bis zu 10 Mal am Tag musste ich die Stilleinlagen wechseln! Und das, obwohl der Kleine immer gut getrunken hat. Der Wäscheberg wuchs und wuchs...

Meine Hebamme meinte dann, ich soll Pfefferminz- und Salbeitee trinken. Hab ich auch gemacht - hat aber leider nicht geholfen. Über zwei Wochen habe ich mich mit dem Milchüberschuss herumgeschlagen. Und dann auf einmal hat sich die Milchproduktion reguliert. Von ganz alleine... Jetzt sind die Brüste nicht mehr ganz so groß wie am Anfang (schade!) - aber immerhin laufen mir jetzt keine warmen Bächle mehr am Bauch herunter....


Zwischendurch hatte ich im Übrigen auch mal ziemlich offene Brustwarzen. Ein Problem, von dem wahrscheinlich so ziemlich jede stillende Mutter ein Lied singen kann?! Das hat sich irgendwann so sehr zugespitzt, dass ich beim Anlegen vor Schmerzen hätte Schreien können. Meine Hebamme bot mir Ibuprofen an. Sie meinte es wäre zwar nicht so gut, Schmerzmittel zu nehmen, wäre aber immer noch besser als gar nicht mehr zu stillen. Erst weigerte ich mich, die Tabletten zu nehmen. Aber nach einem weiteren Tag heftiger Schmerzen habe ich sie dann doch genommen.
Die Brustwarzen haben sich aber trotzdem nicht erhohlt. Deswegen habe ich angefangen, Stillhütchen zu benutzen. Und jetzt sind die Brustwarzen wieder zugeheilt. Inzwischen lasse ich die Stillhütchen immer mal wieder weg, damit Fabian sich langsam wieder umgewöhnt.

Montag, 1. September 2014

Bericht 4 (Nähen und so Weiter)

Endlich komme ich dazu, den 4. und abschließenden Bericht zu schreiben...


Der Kleine wurde mir auf die Brust gelegt und dann ging es auch schon los mit dem Nähen. Eine Ärztin betäubte zuerst die Stelle und erklärte mir, dass sie den Damm und auch innerlich in der Scheide nähen müsse. Mir war das in dem Moment relativ egal! Ich war einfach nur damit beschäftigt, unser Baby zu bewundern. Es war so, wie es immer alle erzählt hatten: In dem Moment, in dem du dein Kind in den Armen hältst, sind sämtliche Schmerzen und alles andere sofort vergessen!
Die Ärztin doktorte eine ganze Weile unten an mir rum. Ich empfand sie als ziemlich grob. Ob das der Grund für die heftige Schwellung im Nachhinein war, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wäre es so oder so geschwollen. (Damit hatte ich leider einige Tage zu kämpfen...)

Fabian fing dann an, nach Milch zu suchen. Die Hebamme zeigte mir, wie man ihn richtig anlegt. Und siehe da, es klappte sofort und der kleine Mann saugte an meiner Brust. :-)

Danach sind dann alle aus dem Kreißsaal gegangen und mein Mann und ich konnten erstmal alles sacken lassen. Jetzt war er also da. Wir waren komplett! Ein wundervolles Gefühl!
Ich hab keine Ahnung mehr, wie lange wir noch im Kreißsaal waren. Vielleicht eine Stunde? Von diesem Tag fehlt mir jegliches Zeitgefühl. Auch an viele Details, die mir mein Mann im Nachhinhein erzählt hat, kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich glaube, der Körper stellt während einer Geburt auf einen Sparmodus um. Er funktioniert einfach nur noch und das viele Adrenalin tut sein Übriges.

Mein Zimmer teilte ich mit einer weiteren Mami. Sie hat ihre Tochter 13 Minuten nach Fabian bekommen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und hatten eine super Zeit zusammen. Überhaupt war der Krankenhausaufenthalt insgesamt sehr angenehm. Das Personal war extrem fürsorglich und hat sich viel Zeit für einen genommen! (Das ist wahrscheinlich der kleine aber feine Unterschied zu einem deutschen Krankenhaus).

Ich kann also rückblickend sagen, dass die Entbindung ein absolut positives Erlebnis für mich war. Schmerzen hin oder her... Dammriss und Wochenblutung - ja klar, das sind etwas unschöne Begleiterscheinungen. Aber ansonsten muss ich sagen, war das eine der schönsten, aufregensten, eindrücklichsten und wundervollsten Erfahrung meines Lebens.



Mittwoch, 27. August 2014

Bericht Teil 3 (Geburt)

Und hier folgt Teil 3 meines kleinen Berichtes...


Inzwischen hatte die Hebamme eine Ärztin dazu gerufen. (Die musste aber nichts machen, einfach nur anwesend sein).

Das Ertasten des Köpfchens gab mir nochmal einen richtigen Energieschub. In den nächsten 3 Wehen drückte ich so lange und so feste wie ich nur konnte. Eeeeendlich kam sein Köpfchen und noch in der gleichen Wehe war er komplett draußen. Nach ca. 1,5 anstrengenden Stunden in der Wanne war Fabian endlich da!

Seinen ersten Schrei habe ich jetzt noch in den Ohren. Mir wurde dieses wunderbare kleine, schreiende Wesen vors Gesicht gehalten. Noch etwas blass und schrumpelig blickte er mich mit seinen süßen, noch geschwollenen Augen an. Oh mein Gott, es war einfach so schön! Langsam "erwachte" ich aus meinem trance-artigen Zustand.

Meinen Mann habe ich in unserer 10-jährigen Beziehung noch nicht oft weinen sehen. Aber in diesem Moment tat er es. Wir waren beide sowas von überwältigt!

Fabian wurde mir auf die Brust gelegt und mit einem nassen warmen Tuch zugedeckt. Wir durften etwa 5 Minuten so liegen bleiben, uns "beschnuppern" und die Situation genießen. Wir streichelten den Kleinen von oben bis unten. Es war alles dran! 2 Arme, 2 Beine, 10 Finger, 10 kleine Zehen... Einfach alles. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Sein Kopf war noch etwas verformt. Kein Wunder, wenn man so lange in so einem engen Kanal steckt ;-) Die Kopfform hat sich dann aber ganz schnell normalisiert.

Mein Mann durfte anschließend die Nabelschnur durchschneiden. Auf diesen Moment hatte er sich im Vorfeld schon so gefreut! Dann wurde Fabian in ein warmes Handtuch eingepackt und mein Mann bekam ihn auf den Arm.

Jetzt musste noch die Nachgeburt raus. Da dies aber nicht in der Wanne geht, musste ich ins Bett umziehen. Ich sag euch, das ist vielleicht ein komisches Gefühl, wenn man aufsteht und da hängt so eine lange Schnur zwischen den Beinen heraus ;-) Und mein großer Bauch war weg! Nach so vielen Monaten muss man sich erstmal wieder daran gewöhnen...!
Das Bett wurde mit Tüchern prepariert und ich bekam einen Bademantel. Langsam trottete ich rüber ins Bett, denn ich war noch etwas wackelig auf den Beinen. Dann tastete die Auszubildende meinen Bauch ab und zog ein bisschen an der Nabelschnur.  Ich dachte immer, man hat für die Nachgeburt nochmal eine Wehe. Aber ich sollte einfach nur pressen - und da flutschte die Nachgeburt auch schon raus. Es tat kein bisschen weh.
Die Hebamme und die Auszubildende inspizierten dieses komische Ding ausführlich. Das ist ja wichtig, damit sichergestellt wird, dass auch wirklich alles draußen ist. Mein Mann und ich hatten im Voraus besprochen, dass wir die Nachgeburt auch anschauen wollten. Und das taten wir dann auch. Ich fand das Teil ziemlich ekelig! Könnte daran liegen, dass es aussah wie Rindfleisch und ich bin doch Vegetarierin :-)

Dann kam die Ärztin um mir zu sagen, dass ich gerissen bin und sie mich jetzt nähen müsse...


Den Rest erzähle ich euch in Bericht 4 :-)

Montag, 25. August 2014

Gewinner vom Datum-Raten

Bevor es weitergeht mit Teil 3 meines Berichtes, wollte ich mal noch kurz den zwei Gewinnerinnen meines kleinen Ratespiels gratulieren!

Anna p. und peppafarina lagen richtig, dass der Kleine am 10.08. Auf die Welt kommt! :-)
Applaus! :-)

Wie versprochen bekommt ihr eine kleine Überraschung!

(Anna p. sollte mir bitte auf mein Antwortkommentar im Gewinnspielpost antworten. Und mit peppafarina kann ich ja Kontakt aufnehmen...)

Liebe Grüße, eure Tine

Samstag, 23. August 2014

Bericht Teil 2 (Presswehen und Wanne)

Es geht weiter...

Die Hebamme war schnell da und ich sollte meine Hose ausziehen. Als sie nach meinem Muttermund tastete, schaute sie mich mit großen Augen an. "Der ist ja komplett geöffnet, Frau G.! Wir ziehen sofort um in den Kreißsaal!".

Wow, ich war echt froh, dass es jetzt so schnell voran ging. Mein Mann war die ganze Zeit recht gelassen. Zumindest wirkte er nach Außen hin so :-) Er war wirklich toll.
Ich bekam einen Bademantel und wir wechselten in den Kreißsaal. Es kam dann noch eine Auszubildende dazu, die ich schon von den Vorsorgeuntersuchungen kannte. "Wie möchte Sie denn am liebsten gebähren?", fragte mich die Hebamme. Natürlich macht man sich im Voraus Gedanken darüber, in welcher Position oder auf welche Art man sein Kind bekommen will. Ich hatte mich nicht darauf versteift, aber ich konnte mir immer gut vorstellen, in der Wanne zu gebähren. Die Hebamme lachte und meinte, sie würde sofort Wasser in die Wanne einlaufen lassen und alles vorbereiten. Aber sie könnte nicht versprechen, dass die Zeit dafür noch reichen würde.

Während alles vorbereitet wurde, stützte ich mich an der Bettkannte ab und presste fleißig mit den Wehen. Ich dachte schon, ich müsste den Kleinen im Stehen bekommen. Es reichte dann aber doch noch locker, um in die Wanne zu steigen. Ich empfand das Wasser als sehr angenehm. Die Hebamme überlies nun der Auszubildenden das Wort und ergänzte diese nur, wenn es notwendig war. Für die Auszubildende war es die erste Wassergeburt, die sie selbst aktiv durchführen durfte. Aber sie machte es echt gut. Ich bekam von ihr die Instruktionen, wie ich mich positionieren, atmen und pressen sollte.

So. Wie in meinem letzten Post schon erwähnt, werde ich auch die nicht so ...schönen... Details erzählen! Bevor ich nämlich so richtig pressen konnte, war noch "etwas im Weg". Naja, ihr wisst schon was ich meine. Wenn sich so ein Kind seinen Weg nach draußen bahnt, dann drückt das eben auch ganz schön auf den Darm. Es war mir zwar super unangenehm, aber es ist menschlich und die Hebammen sehen sowas doch tagtäglich. Der kleine Kescher kam bei mir mit Sicherheit nicht zum ersten Mal zum Einsatz :-)
Zu meinem Mann sagte ich, er solle die Bilder bitte einfach wieder ganz schnell vergessen. Mir ist das ihm gegenüber zwar immer noch echt peinlich, aber naja...was solls!

Ich schwitzte wie verrückt und er tupfte mir zwischen den Wehen immer das Gesicht ab mit einem kalten Waschlappen. Ich wiederhole mich, aber mein Mann war einfach super und eine riesen Unterstützung für mich.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die Presswehen nicht ziemlich schmerzhaft waren. Was für mich aber viel "schlimmer" war, war die Tatsache, dass es ab diesem Moment noch über eine Stunde dauerte, bis endlich der Kopf da war. Ich hatte immer gedacht, dass es dafür keine 10 Wehen braucht. Aber da hab ich mich getäuscht. Deshalb wurde ich mit der Zeit etwas ungeduldig. Ich fragte zwischendurch, ob ich irgendwas falsch machen würde. Aber die Hebamme sagte, es geht bei jeder Wehe ein Stückchen mehr voran. Ich würde alles richtig machen. Und ich könne das Köpfchen jetzt schon spüren, wenn ich hinfasse! Also tastete ich ganz vorsichtig zwischen die Beine. Und mein Gott ja, da war mein Kind! Der Kopf fühlte sich erstaunlich weich an! Das war der erste direkte Kontakt mit meinem Baby... unbeschreiblich schön! :-)

Nächste Fortsetzung folgt! Wir bringen den Kleinen Mann jetzt ins Bett...

Mittwoch, 20. August 2014

Bericht Teil 1 (Wehen und Blasensprung)

Ich wusste eben gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, zu erzählen. Die vergangenen 10 Tage waren sooo erlebnisreich...!
Ich hab mich nun entschieden, euch einfach ALLES von Anfang an zu erzählen. Von den Wehen, der Geburt, vom Krankenhausaufenthalt, wie es uns Zuhause ergeht, meiner verrückten Gefühlswelt, meinem Milchüberfluss... uns so weiter!

Ich weiß nicht, wie weit ich jetzt komme. Der Kleine schläft seit 2,5 Stunden und könnte jeden Moment wieder hunger bekommen... aber das, was ich alles erzählen möchte, würde einen einzigen Post sowieso sprengen. Daher starten wir jetzt mal mit Teil 1 ;-)


Angefangen hat alles in der Vollmondnacht vom 09. auf den 10.08. Mit Fabian kamen in dem Krankenhaus am 10.08. übrigens noch 4 weitere Kinder auf die Welt. Wenn ihr mich fragt, ist an der Vollmond-Theorie wirklich etwas dran!
Jedenfalls verbrachte ich die Nacht ab 2 Uhr im Wohnzimmer und veratmete fleißig die Wehen, die anfangs alle 5 bis 6 Minuten kamen. Die Atemrechnik aus dem Geburtsvorbereitungskurs stellte sich als sehr hilfreich heraus. Immer schön tief in den Bauch atmen. Zwischen den Wehen lief ich immer wieder auf die Dachterasse und bestaunte / fotografierte den eindrucksvollen Mond:




Ich hab mir dann noch eine Wehen-App heruntergeladen. Das kann ich echt empfehlen. :-) Einfach bei jeder Wehe "Start" und "Stop" drücken und die App zeichnet einem die Häufigkeit der Wehen auf und rechnet die durchschnittliche Dauer der Wehen-Abstände aus. Das erspart einem lästiges Aufschreiben und Rechnen. Gegen 6 Uhr kamen die Wehen schon alle 3-4 Minuten. Und dann habe ich meinen Mann geweckt.

Ich war weiterhin ganz entspannt. Die Wehen waren gut auszuhalten und ich hatte nicht das Gefühl, dass wir uns beeilen müssten. Also duschten wir, frühstückten und machten sogar noch ein allerletztes Bauchfoto:



 
Dann rief ich im Krankenhaus an. Die Hebamme meinte, wenn es geht, sollte ich noch ein Bad nehmen, bevor wir ins Krankenhaus kamen. Eventuell würden sich die Wehen dadurch nochmal entspannen. Da dem dann aber nicht so war, fuhren wir auf 10:30 Uhr ins Krankenhaus (Um diese Uhrzeit hätte ich so oder so einen Vorsorgetermin gehabt).

Dort angekommen, sollte ich zu allererst Urin abgeben. Also ab auf die Toilette - und ups, was war das? Der Schleimpfropf kam mir entgegen! (Sorry, aber wenn, dann erzähle ich ALLES. Auch die nicht so leckeren Details - Ich finde das gehört dazu :-))
"Ok", dachte ich mir, "es ist also definitiv kein Fehlalarm. Jetzt wird es ernst".

Dann wurde ein CTG geschrieben. Im Liegen waren die Wehen heftiger und die halbe Stunde kam mir vor wie eine Ewigkeit! Und dann war das blöde CTG Protokoll auch noch fehlerhaft, weil es zwischendurch meinen eigenen Puls mitaufgezeichnet  und diesen mit den Herztönen des Babys vermischt hatte. Die Hebamme meinte daraufhin, dass das CTG wiederholt werden müsste.
Oh man! Ich wollte nicht mehr länger liegen! Wir einigten uns darauf, dass ich und mein Mann erst noch einmal nach draußen gehen würden um eine kleine Runde an der frischen Luft zu laufen. Der Göttergatte hatte außerdem sogar noch die Nerven, in Ruhe Mittag zu essen. Ich hätte keinen Bissen mehr runtergekriegt! Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, meine Wehen zu veratmen. Ein bisschen blöd kam ich mir dabei schon vor, zwischen den Leuten in der Krankenhaus-Cafeteria :-) 

Die Wehen wurden immer heftiger und wir gingen wieder zurück in die Gebährabteilung. (So nennt die sich in der Schweiz). Wieder ab ans CTG. Das Liegen war echt unangenehm und langsam musste ich irgendwie mitpressen bei den Wehen. Und dann platzte die Fruchtblase. Gefühlte 2 Liter Wasser platschten voller Wucht zwischen meinen Beinen heraus. Natürlich war es in Wirklichkeit weniger. So lag ich da also mit nasser Hose und mein Mann klingelte nach der Hebamme. Zu diesem Zeitpunkt hatte diese noch kein einziges Mal nach meinem Muttermund geschaut. Ich war echt gespannt und betete, dass der schon möglichst weit offen war...

Fortsetzung folgt ;-)

Montag, 18. August 2014

Fabian

Darf ich vorstellen: Unser Schatz Fabian :-)

 -Bild entfernt-



Ihr Lieben, ich möchte mich ganz herzlich bedanken für eure lieben Glückwünsche! Dankeschön an jeden Einzelnen von euch!

Uns geht es sehr gut. Der Kleine ist ein absoluter Sonnenschein :-)

Die Uhren ticken jetzt einfach anders - aber ich werde in den kommenden Tagen ausführlich über die letzte erlebnisreiche Woche berichten. Teil 1 folgt in Kürze!

Montag, 11. August 2014

Er ist da!

Die Vollmond-Theorie hat sich bestätigt! :-) 

Gestern um 14.51 Uhr hat unser Schatz Fabian das Licht der Welt erblickt :-)

Nach 13 Stunden Wehen konnten wir ihn endlich in unseren Armen halten. 49cm und 3460g pures Glück!
Wir sind überwältigt von diesem kleinen Wunder-Wesen und einfach nur überglücklich. Er ist gesund und dafür sind wir so unendlich dankbar.

Ein ausführlicher Bericht folgt wenn wir Zuhause sind...

Liebe Grüße von MAMA Tine

Samstag, 9. August 2014

Vollmond

Laut meiner Hebamme kommen die Kinder vermehrt kurz VOR Vollmond oder kurz NACH Vollmond auf die Welt. Also 1-2 Tage vor oder nach der Vollmond-Nacht.

Der nächste Vollmond ist heute Nacht!

Mal sehen ob wir die Statistik bestätigen...! ;-)





 Hier mal noch ein Bild von meinem Babybauch-Shooting im Juni.
Die Qualität ist nicht die Beste, da ich das Foto abfotografieren musste...

Freitag, 8. August 2014

Brüller des Tages

Hallo Ihr Lieben. Ich war heute mit einer Freundin Kaffee trinken und ein bisschen in der Stadt Bummeln. Es war wieder verblüffend, wie viele Leute mich auf den Bauch angesprochen haben. Meine Freundin konnte es auch kaum fassen. Auch die Blicke der Leute - wie ein Scanner von oben nach unten. :-) Echt lustig.

Aber der lustigste Moment war folgender: Vor einem Geschäft standen zwei Bekannte meiner Freundin. Wir haben uns kurz mit ihnen unterhalten und es dauerte nicht lange, bis mein Bauch wieder Gesprächsthema wurde. Und da sagt der Typ doch tatsächlich zu mir: "Na, du bist jetzt aber bestimmt schon im 4. Monat, oder?"

Ich hab mich fast abgelegt vor Lachen :-)

Donnerstag, 7. August 2014

Uuund?

"Uuund, ist er schon da?" - "Nein, es tut sich noch nichts".

So geht das etwa 5 bis 10 Mal am Tag. Ständig piepst das Handy und irgendwelche Leute fragen nach, ob es schon losgeht bzw. ob er schon da ist.

Langsam nervt es ein bisschen! Vor allem die Leute, die täglich aufs Neue fragen. Mein Dad und seine Frau gehören leider auch dazu. Wenn das so weitergeht, antworte ich niemandem mehr! Ich habe doch allen gesagt, dass wir uns melden, wenn es soweit ist. Man!


Was ich aber ganz lustig finde, sind die erstaunten Blicke von Fremden, wenn diese erfahren, dass ich jetzt 4 Tage über dem Termin bin. Ich werde wirklich bei nahezu jedem Einkauf angesprochen: "Na, wann ist es denn soweit?". Und dann schauen die ganz doof, wenn ich antworte. :-)
Meistens erzählen mir die Frauen dann ihre eigene Geburts-Story - ob ich will oder nicht. Aber wie gesagt, das finde ich ganz lustig und interessant.


Beim heutigen Termin im Krankenhaus war alles in Ordnung. Zwar habe ich ein paar weiße Blutkörperchen im Urin, aber das ist nicht ungewöhnlich und auch nicht schlimm. In 3 Tagen, also am Sonntag, muss ich zur nächsten Kontrolle.
Einleiten würden die übrigens nach 12 Tagen. Aber ich hoffe mal, dass dies nicht notwendig sein wird.

Wir dürfen weiter gespannt sein!

Montag, 4. August 2014

Heute bzw. morgen wäre der errechnete Termin...

...aber es tut sich noch nix.

Naja "nix" stimmt nicht. Ich habe immer wieder ein Ziehen im Unterleib oder merke einen starken Druck nach unten. Aber mehr ist bis jetzt noch nicht passiert.

Wir sind also sehr gespannt und warten geduldig, bis es losgeht...

Mein Mann hatte ab heute 2 Wochen Urlaub eingereicht. Aber unter Vorbehalt. Er hat mit seinem Chef vereinbart, dass er den Urlaub erst antritt, wenn der Krümel da ist oder bzw. wenn ich anschliessend aus dem Krankenhaus entlassen werde. Also geht er jetzt erst mal weiter arbeiten.

Und wenn ich ihn unter Wehen oder mit geplatzter Fruchblase im Geschäft anrufen sollte, kann er alles stehen und liegen lassen! Sein Team und sein Chef sind darauf eingestellt...

Ansosnten gehen wir jeden Tag eine Stunde laufen... das soll ja die Wehen fördern.
Sex (also das Sperma) soll ja die Wehen auch fördern. Aber ehrlich gesagt ist mir jetzt nicht mehr so danach. Und letzte Woche habe ich meinem Mann angemerkt, dass es ihm nicht mehr so ganz wohl dabei ist :-) Er hatte ziemliche Bedenken und ich musste ihm gut zureden, dass da nichts dagegen spricht :-)
Vielleicht sollte ich mal noch so Hausmittelchen ausprobieren wie Himbeerblätter-Tee oder ein warmes Bad...

Freitag, 1. August 2014

Bauch-Bild 40. Woche, Airbrush

Heute hat es endlich mal geklappt, dass mein Mann mir ein Airbruhsh mit Bodypaint-Farbe auf den Bauch gesprüht hat. :-)  Hier das süße Ergebnis:





Die Wehen / Krämpfe sind nach wie vor immer wieder da. Also alles unverändert.
 
Heute Abend waren wir trotzdem -wahrscheinlich ein letztes Mal zu zweit- essen. Bei unserem Lieblings-Chinesen. Das mussten wir einfach nochmal ausnutzen. :-)

Ach ja. Leider habe ich heute ein paar Streifen an meinem Bauch entdeckt. Um den Bauchnabel herum. :-(
Wäre ja zu schön gewesen, wenn ich keine bekommen hätte... Schade. Kurz vor Ende sind diese fiesen Dinger nun doch aufgetaucht. Aber gut. Man kann halt nicht alles haben. Und ich werde ja mit etwas Wundervollem dafür entschädigt!

Donnerstag, 31. Juli 2014

Countdown läuft

Ich hab jetzt immer öfters mal Wehen. Aber nicht regelmäßig und auch nicht langanhaltend. Nach ner Stunde hören sie meistens wieder auf...

Eigentlich kann ich noch nicht mal sicher sagen, ob es richtige Wehen sind. Ich weiß ja nicht, wie die sich anfühlen... Es ist halt ein festes Ziehen im Unterleib (gut auszuhalten).

Es wird jetzt jedenfalls immer spannender. Meine Gedanken kreisen von morgens bis abends um dieses Thema. Wann gehts wohl richtig los?

Aber entspannt bin ich. Völlig entspannt. Ich glaube ich bin entspannter als alle anderen! Täglich fragen Freunde und Verwandte, ob der Kleine schon da ist. Und sind entsetzt, wenn sie hören, wo ich noch überall alleine hinfahre und was ich noch alles erledige. “Hast du denn keine Angst, dass es unterwegs losgeht und die Fruchtblase platzt?“, werde ich oft gefragt. Nö. Glaub ich nicht.

Und Angst vor der Entbindung hab ich auch nicht. Komisch irgendwie. Ich wundere mich über mich selbst :-)
Woher kommt diese Gelassenheit?

Dienstag, 29. Juli 2014

Live aus den Wartezimmer

Nach dem CTG vorhin sitze ich jetzt schon eine ganze Weile im vollen Wartezimmer meines Frauenarztes. Ein Notfall hat wohl den heutigen Terminplan von diesem umgeworfen und jetzt sitze ich hier und warte und warte... und warte.

Der Kleine tritt mir grad Beulen im den Bauch. Es ist jetzt bestimmt verdammt eng für ihn. Ob er wohl froh ist, wenn er bald ausziehen darf aus meiner zu kleinen Bauchwohnung? :-)

Das jugendliche Pärchen, welches mir grad gegenüber sitzt, macht mich ganz nervös! Nicht nur mich. Alle im Wartezimmer gucken schon ganz irritiert... Sie sitzt bei ihrem Freund auf den Schenkeln und die beiden knutschen seit 5 Minuten ununterbrochen rum. Kein Witz! Diese Schmatzgeräusche sind echt unangenehm.... :-)

So, es sieht aus, als würde ich gleich drankommen zum Ultraschall. Endlich raus aus diesem überfüllten Raum!

Bis bald ihr Lieben

Samstag, 26. Juli 2014

Lustiges Datum-Raten

In meiner Familie wird schon hitzig diskutiert und geraten, wann unser Kleiner wohl auf die Welt kommen mag. :-)

Ihr seid herzlich eingeladen, an dieser fröhlichen Raterunde teilzunehmen! Die Gewinnerin/den Gewinner erwartet eine kleine Überraschung!

Im Mutterpass stehen übrigens zwei errechnete Termine: 4. bzw. 5.08.

Mein Tipp wäre der 4.08. :-)

Nachtrag: Bei anonymen Tipps wird das mit der Überraschung im Falle des Gewinnes ein bisschen schwierig... :-) 
Ich kann natürlich verstehen, wenn jemand keinen Namen oder die Email-Adresse hinterlassen möchte. Aber dann kann ich eben keinen Kontakt mit demjenigen aufnehmen. Anonymes Mitraten ist natürlich trotzdem gern gesehen :-)

Freitag, 25. Juli 2014

Bauch-Bild 39. Woche

Hallo Ihr Lieben!

So seh ich jetzt aus...





Ich muss zugeben, teilweise bewege ich mich inzischen wie ein dickes, unbewegliches Walross... ;-) Und mein Mann musste mir heute zum ersten Mal helfen, meine Schuhe zu binden!

Trotzdem fühle ich mich sauwohl in meinem Körper. Ich fand meinen Bauch noch nie so schön, wie im Moment! 
Vor der Schwangerschaft war der Bauch immer meine absolute Problem-Zone und eigentlich mag ich ihn überhaupt nicht. Aber derzeit liebe ich ihn!!!





Mittwoch, 23. Juli 2014

Putzi putzi

Ahhhh, da oben auf meinem Blog steht tatsächlich “nur noch 13 Tage, bis es soweit ist“! Das ist ja verrückt! Wo ist bloß die Zeit geblieben? Unglaublich....

Der kleine Mann scheint sich aber noch ein bisschen Zeit zu lassen. Ich glaube diese und nächste Woche kommt er noch nicht. Klar, das kann man nicht voraussehen. Es kann auch ganz schnell gehen, wenn man überhaupt nicht damit rechnet. Aber mein Gefühl sagt, es wird anfang August.

Gestern war ich wieder zur Kontrolle beim Frauenarzt. Es ist alles bestens. Der Gebährmutterhals ist noch nicht verkürzt.

Heute habe ich einen absoluten Putzfimmel! Den ganzen morgen bin ich schon damit beschäftigt, alles auf Hochglanz zu bringen. Bad putzen, Fliesen im Bad abwischen, Polster reinigen, Boden putzen, Treppe wienern, sogar den kompletten Keller hab ich gesaugt und von Spinnweben befreit (ich muss zugeben, das hatte ich schon laaaaaange nicht mehr gemacht).

Ist das der berühmte Putz-Flash, bevor das Baby in die 4 Wände einzieht? Wahrscheinlich schon. Für morgen steht noch Fenster putzen und Küchen-Schubladen ausputzen auf dem Plan.

Mein Mann wird meine Putzerei wahrscheinlich noch nicht mal bemerken - geschweige denn schätzen :-(  Aber naja....

Montag, 21. Juli 2014

Mein lieber Schatz

Unsere Bindung kann ich nicht in Worte fassen. Wir haben uns noch nie gesehen und doch bist du mir so vertraut. Seit etwa 9 Monaten trage ich dich voller Stolz in meinem Bauch. Erst nur als kleinen Zellhaufen - aber inzwischen bist du ein kleines, 3 kg schweres Menschchen.

Oft frage ich mich, hörst du deinen Papa, wie er liebevoll mit dir redet? Und merkst du, wie er gegen deinen kleinen Fuß stupst, wenn du mir mal wieder eine Beule in den Bauch trittst? Spürst du den Begrüßungs-Kuss auf meinen Bauch, immer wenn wir deine Omi besuchen? Und meine unendlichen Streicheleinheiten, Tag für Tag?

Mein kleiner Schatz, ich kann es kaum glauben, dass wir dich schon bald auf den Arm halten werden. Bald werden wir uns zum ersten Mal in die Augen schauen. Wahrscheinlich muss ich dich anfangs stundenlang anschauen, um wenigstens annähernd begreifen zu können, welches Wunder wir erfahren dürfen. Obwohl ich dich jeden Tag in meinem Bauch spüre, ist das alles noch so unbegreiflich für mich.

Meinen runden Bauch und deine Bewegungen in mir werde ich sehr vermissen. Sogar deinen täglichen Schluckauf. :-)
Es war/ist eine wunderbare Zeit und wenn du da bist, wird es wunderschön weitergehen. Alle heißen dich so herzlich willkommen. Hier wartet unendlich viel Liebe auf dich!

Dienstag, 15. Juli 2014

Tiefenentspannt

Von meiner Schwägerin hatten wir zur Hochzeit einen Gutschein für ein 4-Sterne Wellness Hotel geschenkt bekommen. Und den haben wir heute auf den Kopf gehauen. :-)

Unser Relax-Tag hat mit einem ausgiebigen, reichhaltigen Frühstück begonnen. Dann konnten wir uns jeweils eine 1-stündige Behandlung aussuchen. Ich hab mich bei einer Kopf-Nacken-Massage sowie Lymphdrainage verwöhnen lassen. Den restlichen Tag haben wir im riesigen Wellness- und Sauna-Bereich verbracht. Ein bisschen Schwimmen, faul in der Sonne liegen und zwischendurch ein Nickerchen. Traumhaft! :-) 

Na, hab ich euch neidisch gemacht? ;-)

Diese Entspanntheit hat dann übrigens wohl auch Wehen bei mir gefördert. Auf der Heimfahrt hatte ich ganz schön dolle Krämpfe... Ja, es geht jetzt halt eindeutig aufs Ende zu! :-)

Sonntag, 13. Juli 2014

Bald gehts los :)

Seit ein paar Tagen habe ich immer mal wieder Unterleibschmerzen. Ich denke das sind Senkwehen?! Vor allem Nachts bzw. morgens im Bett sind sie besonders stark. Gestern morgen konnte ich mich einmal kaum bewegen, konnte mich weder drehen noch aufrichten. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommt, schätze ich mal :-)

Jedenfalls steht jetzt alles bereit für den kleinen Schatz. Gestern haben wir endlich die Wickelkommode aufgebaut und das Beistellbett parat gemacht. Ein Kinderzimmer haben wir vorerst nicht. Erstmal schläft der Schlumpf bei uns im Schlafzimmer. Und wenn wir in einem halben Jahr noch in dieser Wohnung wohnen sollten, machen wir aus dem jetzigen Büro ein Kinderzimmer. Vielleicht ergibt sich bis dahin aber auch eine neue Situation und wir können wieder in unsere Heimat ziehen. Mein Mann bewirbt sich zur Zeit immer wieder auf freie Stellen und wir halten ja schon lange Aussicht nach einem Haus oder einen Bauplatz in der Heimat...

Dienstag, 8. Juli 2014

Unser Baby soll in der Schweiz auf die Welt kommen

Ich hab noch gar nicht berichtet, dass wir letzte Woche das schweizer Spital angeschaut haben. Am Mittwoch war dort ein Infoabend für werdende Eltern und anschließend konnte man sich alle Räumlichkeiten anschauen. Es war wirklich toll und vor allem die Gebährsäle (so heißen die dort) sind sehr ansprechend und komfortabel!

Ich hatte für gestern auch gleich einen Vorsorgetermin im Spital gemacht. Meine Hebi hatte mir das empfohlen - damit die vorab schon alle meine Daten haben und ich mich nicht erst unter schmerzhaften Wehen dem Anmeldeprozess und dem Narkose-Aufklärungsgespräch unterziehen muss. Und so war ich gestern geschlagene 2,5 Stunden im Spital: Erst zur Patientenaufnahme, dann 30 Minuten ans CTG, Gespräch mit der Hebamme, einen Bogen ausfüllen über meine Krankheitsvorgeschichte, Abstrich machen, dann mit dem Fragebogen auf die Anästhesie-Abteilung für ein 20-minütiges Aufklärungsgespräch, dann wieder auf die Gebährstation, kurz warten und zuletzt ein ausführlicher Ultraschall und ein Gespräch mit der Ärztin.

Dieses Prozedere war zum Glück nur einmalig :-)

Der Kleine entwickelt sich prächtig. Er wiegt jetzt etwa 2800 gr und liegt schon tief im Becken.

Das einzigste, was bei mir “nicht in der Norm ist“, ist meine Nabelschnur. Die hat nur zwei Gefäße anstatt drei. Das hatte mein Frauenarzt auch schon festgestellt. Ist aber nicht schlimm! Das Spital möchte jetzt aber, dass ich deswegen wöchentlich zur Kontrolle gehe. Das soll einfach verstärkt im Auge behalten werden. Die nächste Kontrolle ist dann wieder beim Frauenarzt, der vom Spital einen Bericht zugeschickt bekommt.

Also ich mach mir wegen der Nabelschnur ehrlich gesagt keinen Kopf. Ich weiß ja, dass mein Kind trotz einer Leitung zu wenig gut versorgt wird. Jetzt seh ich den Kleinen wenigstens wöchentlich - und Zeit hab ich ja jetzt auch :-)

Sonntag, 6. Juli 2014

Abschied

Am Freitag hatte ich meinen letzten Arbeitstag. Ein Tag voller gemischter Emotionen!

Mir ist das jetzt doch alles fast ein bisschen zu schnell gegangen.... (die ganze Schwangerschaft geht mir ehrlich gesagt zu schnell). Jetzt ist wirklich schon der Moment da, wo ich nicht mehr arbeiten gehe - dass heißt ich gebe ein Stück Selbstständigkeit auf, verdiene nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses kein eigenes Geld mehr, bin daher von meinem Mann abhängig, bin dann Hausfrau und Mutter?!?!



Ich weiß, das liest sich jetzt verdammt seltsam. Ich habe mir doch schließlich nichts sehnlicher gewünscht als genau DAS! - Ein Kind und damit eine neue Lebensaufgabe. Und neulich habe ich noch geschrieben, dass ich es kaum erwarten kann...



Bitte versteht mich nicht falsch! Ich bin überglücklich, dass sich mein Herzenswunsch erfüllt - ich will auch überhaupt nicht jammern. Aber mir ist am Freitag bewusst geworden, dass ich für etwas schönes Neues erst einmal etwas schönes Altes aufgeben muss. Mein Job hat mir nun mal Spaß gemacht, ich habe gut verdient und ich hatte supertolle Arbeitskollegen/-Kolleginnen. Das werde ich alles vermissen. Die schönen Abschiedsworte meiner Chefs, die Geschenke und die Tränen meiner Kolleginnen haben den Abschied auch nicht gerade einfacher gemacht...



Kurz zur Erklärung:
Da ich in der Schweiz beschäftigt bin, habe ich vor der Geburt keinen Mutterschutz. Somit nehme ich nun meinen kompletten Urlaub und die Überstunden. Nach der Geburt habe ich 14 Wochen Mutterschutz und dann endet mein Arbeitsverhältnis. Ja, so ist das in der Schweiz. Ganze 14 Wochen stehen der Mutter zu und dann heißt es entweder wieder arbeiten gehen oder kündigen! Variante 1 kommt für mich nicht in Frage...



Mein Chef hat mir aber gesagt, dass ich jeder Zeit wieder willkommen bin. Wenn ich also nach einem Jahr oder so wieder arbeiten möchte, darf ich mich gerne melden und dann schauen sie, dass sich mich wieder in der Firma unterbringen. Das hat mich total gefreut. Aber erst mal abwarten, was in einem Jahr ist.



Natürlich freue ich mich jetzt aber auch riesig, dass ich ab sofort Zuhause bleiben kann. Ich werde die letzten Wochen noch so richtig auskosten und genießen. Und es gibt ja auch noch das ein oder andere zu erledigen, bevor der kleine Schlumpf auf die Welt kommt. Daher ist es jetzt wirklich schön, nicht mehr arbeiten zu müssen. Aber da sind derzeit nun mal gemischte Gefühle in mir...
 

Sonntag, 22. Juni 2014

Baby-Hängematte. Ja oder nein?

Frage an alle erfahrenen Mamis und auch all diejenigen, die etwas dazu beitragen können:

Kennt ihr diese Dondolo Baby-Hängematten? Was haltet ihr von denen?

Alle meine schweizer Arbeitskolleginnen schwören auf dieses Teil! In Deutschland wird es offenbar auch immer populärer. Hier kennt man eher die Marke Nonomo.

Nun habe ich aber schon verschiedene Meinungen gehört. Die einen schwören wie gesagt darauf und sagen, die Kleinen schlafen super gut darin ein. Die Babys fühlen sich anscheinend sehr geborgen und es hilft sogar bei Koliken.
Die anderen sagen “schaff dir das bloß nicht an. Wenn sich dein Kind erstmal dran gewöhnt hat, kannst du den ganzen Tag neben dran stehn und das Teil anwippen!“.

Ich bin ehrlich gesagt nicht abgeneigt, es anzuschaffen. Reden doch so viele positiv darüber!
Der Anschaffungspreis ist zwar nicht billig, aber man kann das Teil in der Schweiz auch ausleihen für monatlich 20 CHF. Ist doch ne gute Sache, oder?

Mittwoch, 18. Juni 2014

Was gibt es Neues?

1.
Unser Internet geht wieder. Juhu!
Aber ich habe den Laptop geschrottet , ich Tollpatsch! Jetzt muss ich weiterhin mit dem Smartphone schreiben, was ich gar nicht gern mache... Die Posts werden daher nicht allzu lange ausfallen.

2.
Ich werde mein Kind voraussichtlich in der Schweiz auf die Welt bringen. Bisher habe ich mich gar nicht mit dem Gedanken befasst weil ich der Meinung war, meine Kasse zahlt eine Entbindung in der Schweiz nicht. Aber dem ist doch so! (Ich bin gesetzlich versichert und zwar in einem speziellen Grenzgänger-Tarif).
Jetzt schauen wir uns schnellst möglich das nahegelegene schweizer Spital an. Das hat einen super Ruf. Und meine Hebi sagt, die sind dort personell viel besser aufgestellt als in Deutschland und können sich daher mehr Zeit für einen nehmen. Plus wir fahren nur 15 Minuten! Das deutsche Krankenhaus wäre 35 Minuten entfernt gewesen.

3.
Nur noch zwei Wochen arbeiten!!! Dann ziehe ich meinen kompletten Resturlaub und die Überstunden ein. Ich kann es kaum erwarten, endlich Zuhause zu sein und die letzten 4 Wochen der Schwangerschaft so richtig zu genießen!
Einen Mutterschutz vor der Entbindung gibt es ja in der Schweiz nicht.... Aber bald habe ich es geschafft!
Irgendwie macht es mich stolz, bis zum 9. Monat voll gearbeitet zu haben - ohne Ausfall. Ich war lediglich eine Woche krank aufgrund der blöden Erkältung.
Aber jetzt merke ich einfach, dass der Zeitpunkt gekommen ist, wo ich Zuhause sein möchte, mich ausruhen und auf die Geburt vorbereiten möchte.

Montag, 16. Juni 2014

Kugel-Erinnerungs-Bilder

Manno, unser Internet geht immer noch nicht richtig. Da ist so ätzend!!!
Gerade komme ich ausnahmsweise mal wieder ins Netz - wenn auch mit ständigen Unterbrechungen. Aber diese Gelegenheit muss ich kurz nutzen um zu erzählen, dass ich heute mein Babybauch-Shooting hatte. Das Shooting haben mir Freunde zum Geburtstag geschenkt!
Es hat einen riesen Spaß gemacht! Und ich denke, es sind suuuuper schöne Fotos entstanden. In zwei Wochen bekomme ich das Ergebnis und ich kann es kaum erwarten :-)
Klaro, ihr bekommt dann natürlich auch eine Kostprobe! Bild 1 Bild 2

Montag, 9. Juni 2014

Lebenszeichen

Dass ich derzeit nicht schreibe, liegt daran, dass unser Internet Zuhause nicht geht. Oder besser gesagt fast nicht. Ab und zu funktioniert es kurz, aber die Verbindung ist echt schlecht.

Den neuen Router können wir erst am Freitag installieren. Ich hoffe, dann ist das Problem gelöst und wir sind nicht mehr abgeschottet vom “Rest der Welt“ ;-)

Jedenfalls geht es mir und dem Schlumpf gut. Alles in Ordnung!  Morgen hab ich wieder nen Termin beim Arzt und dann zum ersten Mal mit CTG... Freu mich schon! :-)

Freitag, 30. Mai 2014

Tschüss Osterhasen!

Habt Ihr auch noch so viel Schokolade von Ostern übrig?

Ich konnte das Zeug nicht mehr sehen! Außerdem schmecken mir die Hasen noch nicht mal wirklich.

Also hab ich heute morgen alles geschmolzen, Kornflakes und Nüsse reingeworfen und kleine Schoko-Crossies gemacht. Die perfekte Verwertung...

Morgen bekommt meine Freundin eine kleine Dose davon geschenkt und den Rest vertilgen wir selbst ;-)