Dienstag, 23. September 2014

5 kg

Ich war ja mit 62,5 kg in die Schwangerschaft gestartet und hatte dann insgesamt 13,5 kg zugenommen. Damit war ich echt zufrieden. Ich hatte mich auch bis zum Schluss sehr wohlgefühlt in meiner Haut.

Nach den 4 Tagen im Krankenhaus stand ich Zuhause gespannt auf die Waage. Wieviel Gewicht hatte ich wohl verloren? Es waren 6,5 kg. Der Bauch sah zu diesem Zeitpunkt übrigens immer noch aus wie im 6. Monat...!

Und dann purzelten die Kilos wöchentlich - wie von alleine. Ich hab einfach ganz normal gegessen, auch Süßkram.
Das Stillen ist für`s Abnehmen super! Das verbraucht so viele Kalorien! Ich brauchte mich überhaupt nicht anzustrengen, um innerhalb kurzer Zeit auf 65 kg zu kommen.

Ganze 11 kg sind bis dato also weg. Aber seit ein paar Tagen stagniert mein Gewicht. Jetzt bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich aktiv werden muss, um auf mein Wunschgewicht zu kommen. So möchte ich nicht bleiben. Der Schwabbel-Bauch muss weg! :-)
Mit den Schwangerschafts-Streifen muss ich halt leider leben... aber flacher muss der Bauch auf jeden Fall werden.

Mein Ziel ist es, unter mein Startgewicht zu kommen: Nämlich auf mein Wohlfühlgewicht von 60 kg.
4 Wochen gebe ich mir dafür Zeit.
Ab sofort heißt es also Süßigkeiten reduzieren und täglich ein bisschen Sport machen!

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, wie es mit gelingt, mein Ziel zu erreichen.



Um später einen Vorher-Nachher-Vergleich machen zu können, habe ich mal eine Momentaufnahme gemacht: 





Wuahh schrecklich, wenn ich das so sehe...! :-(





Sonntag, 21. September 2014

Schwiegermutter

Hey, ich hab eben etwas Neues herausgefunden, um meinen abendlichen Schreihals zu beruhigen! Ich hatte ihn im BabyBjörn sitzen und er hatte wieder mal keine Ruhe gegeben.
Als im Radio ein tolles Lied kam habe ich die Musik aufgedreht und bin mit ihm durchs Wohnzimmer getanzt. Innerhalb 2 Minuten ist er eingeschlafen! Das muss ich mir merken :-)

Gestern hat er im Übrigen endlich mal seine andere Oma kennengelernt. Ja, nach 6 Wochen hat es meine Schwiegermutter endlich auch mal geschafft, hierher zu kommen und ihren ersten Enkel zu sehen. Gut, man muss dazu sagen dass sie 600km weit weg wohnt und zum Zeitpunkt der Geburt auf den Philippinen war, da der Sohn ihres Mannes dort geheiratet hat. Als sie zurückkamen hatte sie dann eine schlimme Erkältung und eine Magen-Darm-Grippe. Natürlich musste sie sich erst asukurieren, damit sie den Kleinen nicht ansteckt...
Aber ich bin schon etwas enttäuscht von ihr. Obwohl ich ja weiß, dass sie einfach...wie soll ich sagen?...naja, sie ist einfach eine komische Person! Sie tickt halt ein bisschen anderst. Und ihren Lebensstil kann ich nicht nachvollziehen, aber das ist eine andere Geschichte!
Schon in der Schwangerschaft war ich enttäuscht, da sie mich nie gefragt hat, wie es mir und dem Baby geht. Wir haben zwar nicht viel Kontakt mit ihr. Aber ich hätte schon erwartet, dass sie mehr Interesse zeigt, wenn ihr erster Enkel unterwegs ist.
Einmal am Anfang der Schwangerschaft habe ich ihr eine liebe Nachricht geschickt mit einem Ultraschall-Bild. Und was kam zurück? Nichts! Rein gar nichts. Keine Antwort, kein Dankeschön. Und als ich sie fragte, ob sie meine Nachricht denn erhalten habe, sagte sie nur "Ja, hab ich gesehen".
Ich war so sauer und habe sie die ganze Schwangerschaft nicht mehr auf dem Laufenden gehalten!
Als sie Fabian jetzt gesehen hat, hatte ich schon den Eindruck, dass sie gerührt war. Nur eben auf ihre Art und Weise.... Aber mir fehlt einfach das Herzliche! Wisst ihr, was ich meine? Meine Mutter ist ganz anderst. Sie konnte es damals kaum erwarten, den Kleinen auf der Welt willkommen zu heißen. Auch jetzt kann sie sich jedes Mal kaum von ihm trennen. Sie knuddelt immer unendlich viel mit ihm und erzählt ihm liebevoll Geschichten.
Meine Schwiegermutter hingegen ist irgendwie kühl und kann keine Gefühle zeigen. Ich glaube, sie freut sich zwar über ihren Enkel, aber es macht ihr nichts aus, ihn nur einmal im Jahr zu sehen. Sie interessiert sich nicht wirklich für ihre Kinder und Fabian. Wie sonst hätte sie damals nach der Trennung von meinem Schwiegervater 600km weit wegziehen und ihre beiden minderjährigen Kinder zurücklassen können? Einfach zu gehen und kaum noch Kontakt zu seinen Kindern pflegen - wie kann eine Mama so etwas tun?
Naja, ich werde das nie verstehen... ich habe mich einfach damit abgefunden.
Zum Glück habe ich einen tollen Schwiegervater mit einer neuen lieben Frau und meine eigene Familie ist sowieso ganz wundervoll. Dafür bin ich sehr dankbar.


Dienstag, 16. September 2014

Klatsch mal :-)

Meine Hebamme war gestern ganz begeistert von Fabian. Er war total gut drauf und hat sie die ganze Zeit angelächelt und Töne von sich gegeben. Er ist einfach zum Anbeißen :-)

Zugenommen hat er auch sehr gut. Jetzt wiegt er schon 4.930g. Die Kleidergrößen 50 und 56 sind -bis auf ein paar Einzelteile- schon Geschichte.

Heute war das erste Mal Rückbildungskurs. Er findet immer vormittags statt und zwar mit den Babys. Klar, es ist bei 9 Babys nicht möglich, sich 100%ig auf die Übungen zu konzentrieren. Aber es ging. Fabian hat zum Glück die meiste Zeit geschlafen.
Ich muss schon sagen, die Beckenboden-Übungen sind gar nicht so einfach. Habt ihr das mal probiert?
Besonders lustig finde ich eine Übung für die äußere Muskelschicht: Stelle dir vor, du klatscht mit deinen Schamlippen!
Ähhhm, joa. Alles klar. :-)

Wir genießen jetzt noch dieses wunderschöne Spätsommer-Wetter und machen einen ausgiebigen Spaziergang. Hach, was für ein Wetterchen! :-)

Freitag, 12. September 2014

I´m so in love with you

Hach, ich liebe unseren kleinen süßen Fratz!!! Ich könnte ihn den ganzen Tag streicheln, knuddeln und knutschen. (Was ich natürlich nicht mache, sonst bekommt er noch Angstzustände :-) )

Nein wirklich. Ich bin so glücklich. In mir steckt soooo viel Liebe! Bedingungslose Liebe. Jedes Mal, wenn ich meine beiden Männer schlafend aneinander gekuschelt im Bett liegen sehe, könnte ich heulen vor Glück. Wenn Fabian mich anlächelt, schmelze ich dahin. Seine Tönchen, die er schon von sich gibt, zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich bin einfach so dankbar, dass ich das erleben darf!


-Bild entfernt-


Schon fast 5 Wochen ist er alt. Er beobachtet schon ganz feste, fixiert sein Mobile und andere Dinge mit den Augen. Inzwischen findet er es auch mal ok, eine Weile in der Wippe zu sitzen, wenn Mama den Haushalt macht. Wir beide mache fast täglich kleine Fortschritte :-)

Tagsüber hat es ja eigentlich immer gut geklappt. Aber ich versuche, ihn nicht mehr ganz so oft im BabyBjörn herumzutragen, da das wohl nicht so gut sein soll für die Kleinen. Und für meinen Rücken auch nicht!

Ab ca. 18 Uhr hat er nach wie vor täglich seine anstrengende Phase. Ich probiere inzwischen jeden Abend etwas anderes aus, wie ich mit der Situation umgehe. Bei meinem Mann beruhigt er sich abends immer noch am besten. Aber zwischenzeitlich habe ich herausgefunden, dass er auch herumlaufen ganz entspannend findet. Oder dass er, irgendwann mit viel Hartnäckigkeit, den Schnuller drin behält und dann auch eine Weile zufrieden ist. Dann habe ich ihn nicht den kompletten Abend an der Brust hängen...



-Bild entfernt-








 


Dienstag, 9. September 2014

So was beschäftigt junge Mamas...

Das Treffen mit den anderen Mamis gestern war toll. Wir saßen draußen in einem Kaffee und die Kleinen waren super lieb. Alle waren zufrieden und haben sich nur gemeldet, wenn sie an die Brust wollten.
Also war meine Angst, dass wir mit einem Schreikonzert die anderen Gäste verkraulen, völlig umsonst. Im Gegenteil. Wir waren voll die Attracktion und immer wieder kamen Leute und beäugten unsere Babys. :-)
Und der Austausch mit den anderen Mamis tat sooo gut. Unsere Kleinen sind so unterschiedlich und doch ist Vieles genau gleich.

Gestern hat mein Junior ansonsten extrem viel geschlafen. Vielleicht hat er einen Wachsstumsschunb?! Erst am Abend hat er dann wieder Gas gegeben und wollte ständig an die Brust. Aber Dank eurer Kommentare und Informationen sehe ich das inzwischen ganz gelassen! (Auch wenn das Dauer-Trinken sehr anstrengend und nervraubend für mich ist).
Meine Hebamme hat gerade Urlaub. Ich werde sie nächste auch mal noch nach ihrer Meinung fragen. Aber ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg, wenn ich keine Pre Nahrung zufüttere, sondern durchhalte und ihm eben oft die Brust gebe.


Mal eine Frage an die Mamis unter euch: Gebt ihr euren Kindern Vitamin D? Und wenn ja, in welcher Form?
In der Schweiz hatten sie einem zwei flüssige Varianten zur Verfügung gestellt. Die eine auf ALKOHOL-Basis, die andere auf Ölbasis.
Hallo? Ich gebe meinem Kind doch keinen Alkohol! Die Öl-Variante soll aber ebenfalls keine optimale Lösung sein, laut der Schwester im Krankenhaus. Toll!
Meine Hebi hat mir dann die Vigantoletten vorgeschlagen (Tabletten, die sich im Mund von selbst auflösen oder die man dem Kind schon aufgelöst einflösen kann). Die habe ich dann in der Apotheke geholt und ihm seit etwa einer Woche gegeben. Tja, und dann hat der Kleine einen Hautausschlag im Gesicht bekommen! Deshalb lasse ich die Dinger seit 3 Tagen wieder weg - und siehe da: Die Pickelchen und Rötungen verschwinden wieder.
Ich bin gespannt, was mir die Kinderärztin diesbezüglich nächste Woche bei der U3 empfiehlt...

Montag, 8. September 2014

Besser

Seit gestern ist es etwas besser mit dem Stillen. Er wollte zwar wieder sehr oft an die Brust, wurde aber immerhin satt. Wahrscheinlich ist das wirklich nur eine Phase, in der er anhänglicher ist und mehr trinken mag. Ich hoffe das Thema Fläschchen ist vorerst mal wieder vom Tisch...

Er ist übrigens schon 54cm groß und hat seit der Geburt ein ganzes Kilo zugenommen. Wahnsinn!

Heute Mittag treffe ich mich 3 anderen Müttern aus dem Geburtsvorbereitungskurs. Das wird spannend :-)


Samstag, 6. September 2014

Meine Brüste spielen verrückt

Ja echt jetzt. In meinem letzten Post erzähle ich noch großartig, dass ich viel zu viel Milch hatte... und jetzt ist es auf einmal zu wenig! Ich verstehe die Welt nicht mehr!

An seinem Trink-Verhalten hat sich nichts verändert. Und ich mache auch sonst nichts anderst als bisher. Aber gestern Nachmittag war der Kleine total unzufrieden. Er hat kaum geschlafen und ständig geschrien. Nur an der Brust konnte ich ihn beruhigen. Das ging dann bis abends so. Alle 30 Minuten hatte ich ihn an der Brust hängen. Und trotzdem war er nicht zufrieden. Und dann merkte ich, dass fast gar keine Milch mehr kam.

Zum Glück habe ich vor Kurzem Pre-Milch gekauft. Ich wollte zur Sicherheut eine Notfall-Ration Zuhause haben... Als hätte ich es gespürt!

Tja, und dann hat der kleine Mann doch tatsächlich noch 110ml runtergeschlungen. Danach war er dann das zufriedenste Baby!

In der Nacht füllten sich meine Brüste wieder wie gewohnt zu steinharten Atombrüsten und ich konnte ihn ganz normal stillen. Und heute morgen gegen 10 Uhr merkte ich schon wieder, dass ich nicht genügend Milch hatte. Also hat er nochmal 25ml mit der Flasche bekommen.

Heute Nachmittag/Abend hat das Spiel dann wieder von Vorne begonnen: Er wollte ständig trinken, wurde nicht satt und deshalb hat er wieder eine Flasche bekommen. Diesmal reichten ihm  30ml.

Ich verstehe das einfach nicht. Hab ich irgendwas falsch gemacht? Von jetzt auf nachher produziere ich zu wenig Milch?! Mich nervt das total. Ich würde gerne weiterhin voll stillen. Ich bin total verunsichert!

Mittwoch, 3. September 2014

Stillen

Wie ich schon erwähnt habe, hat das Stillen bei mir von Anfang an gut funktioniert. Der Kleine hatte direkt im Kreißsaal das erste Mal getrunken.

In der 3. Nacht im Krankenhaus hatte ich dann den richtigen Milcheinschuss. Hui, ich kann euch sagen, das war ein heftiges Gefühl. Ich stand morgens auf und hatte dicke, harte Atombusen! :-) Der Hammer! Aber schmezhaft!

Ich bin dann erst mal ins Bad gegangen und habe diese tollen Möpse fotografiert :-) Das musste einfach sein. Normalerweise trage ich nur ein A-Körbchen und ich bin ja total unzufrieden mit meiner Oberweite. Vor ein paar Jahren war ich sogar bei einem Chirurgen und habe mich über eine Brustvergrößerung informiert. Die habe ich dann nicht machen lassen, weil ich damals schon unbedingt Kinder wollte. Man könnte mit Silikonbrüsten zwar schon Stillen, aber ich hätte kein gutes Gefühl dabei gehabt. Wer weiß, ob da nicht doch irgendwelche Stoffe in der Milch landen....

Als ich da aber morgens meine Brüste gesehen hab, war mir klar, dass die Brustvergrößerungs-Geschichte noch nicht vom Tisch ist. Das sah einfach so toll aus :-)

So, jetzt bin ich abgekommen vom eigentlichen Thema. :-) Was ich nämlich erzählen wollte, ist, dass ich ab dem Milcheinschuss viiiiel zu viel Milch hatte. Ich hätte locker 3 oder 4 Kinder stillen können! Schrecklich. Es lief nur so aus mir raus. Bis zu 10 Mal am Tag musste ich die Stilleinlagen wechseln! Und das, obwohl der Kleine immer gut getrunken hat. Der Wäscheberg wuchs und wuchs...

Meine Hebamme meinte dann, ich soll Pfefferminz- und Salbeitee trinken. Hab ich auch gemacht - hat aber leider nicht geholfen. Über zwei Wochen habe ich mich mit dem Milchüberschuss herumgeschlagen. Und dann auf einmal hat sich die Milchproduktion reguliert. Von ganz alleine... Jetzt sind die Brüste nicht mehr ganz so groß wie am Anfang (schade!) - aber immerhin laufen mir jetzt keine warmen Bächle mehr am Bauch herunter....


Zwischendurch hatte ich im Übrigen auch mal ziemlich offene Brustwarzen. Ein Problem, von dem wahrscheinlich so ziemlich jede stillende Mutter ein Lied singen kann?! Das hat sich irgendwann so sehr zugespitzt, dass ich beim Anlegen vor Schmerzen hätte Schreien können. Meine Hebamme bot mir Ibuprofen an. Sie meinte es wäre zwar nicht so gut, Schmerzmittel zu nehmen, wäre aber immer noch besser als gar nicht mehr zu stillen. Erst weigerte ich mich, die Tabletten zu nehmen. Aber nach einem weiteren Tag heftiger Schmerzen habe ich sie dann doch genommen.
Die Brustwarzen haben sich aber trotzdem nicht erhohlt. Deswegen habe ich angefangen, Stillhütchen zu benutzen. Und jetzt sind die Brustwarzen wieder zugeheilt. Inzwischen lasse ich die Stillhütchen immer mal wieder weg, damit Fabian sich langsam wieder umgewöhnt.

Montag, 1. September 2014

Bericht 4 (Nähen und so Weiter)

Endlich komme ich dazu, den 4. und abschließenden Bericht zu schreiben...


Der Kleine wurde mir auf die Brust gelegt und dann ging es auch schon los mit dem Nähen. Eine Ärztin betäubte zuerst die Stelle und erklärte mir, dass sie den Damm und auch innerlich in der Scheide nähen müsse. Mir war das in dem Moment relativ egal! Ich war einfach nur damit beschäftigt, unser Baby zu bewundern. Es war so, wie es immer alle erzählt hatten: In dem Moment, in dem du dein Kind in den Armen hältst, sind sämtliche Schmerzen und alles andere sofort vergessen!
Die Ärztin doktorte eine ganze Weile unten an mir rum. Ich empfand sie als ziemlich grob. Ob das der Grund für die heftige Schwellung im Nachhinein war, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wäre es so oder so geschwollen. (Damit hatte ich leider einige Tage zu kämpfen...)

Fabian fing dann an, nach Milch zu suchen. Die Hebamme zeigte mir, wie man ihn richtig anlegt. Und siehe da, es klappte sofort und der kleine Mann saugte an meiner Brust. :-)

Danach sind dann alle aus dem Kreißsaal gegangen und mein Mann und ich konnten erstmal alles sacken lassen. Jetzt war er also da. Wir waren komplett! Ein wundervolles Gefühl!
Ich hab keine Ahnung mehr, wie lange wir noch im Kreißsaal waren. Vielleicht eine Stunde? Von diesem Tag fehlt mir jegliches Zeitgefühl. Auch an viele Details, die mir mein Mann im Nachhinhein erzählt hat, kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich glaube, der Körper stellt während einer Geburt auf einen Sparmodus um. Er funktioniert einfach nur noch und das viele Adrenalin tut sein Übriges.

Mein Zimmer teilte ich mit einer weiteren Mami. Sie hat ihre Tochter 13 Minuten nach Fabian bekommen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und hatten eine super Zeit zusammen. Überhaupt war der Krankenhausaufenthalt insgesamt sehr angenehm. Das Personal war extrem fürsorglich und hat sich viel Zeit für einen genommen! (Das ist wahrscheinlich der kleine aber feine Unterschied zu einem deutschen Krankenhaus).

Ich kann also rückblickend sagen, dass die Entbindung ein absolut positives Erlebnis für mich war. Schmerzen hin oder her... Dammriss und Wochenblutung - ja klar, das sind etwas unschöne Begleiterscheinungen. Aber ansonsten muss ich sagen, war das eine der schönsten, aufregensten, eindrücklichsten und wundervollsten Erfahrung meines Lebens.